Strasser: Stark überhöhte Benzinpreise in den Grenzregionen

OMV erhöht Dividende und blutet Grenzregion aus

Niederösterreich, 6.2.(NÖI) "Die OMV soll sich ihrer Verantwortung stellen und die Grenzregionen nicht ausbluten
lassen. Es kann nicht angehen, daß gerade die benachteiligten Grenzregionen unter den stark überhöhten Benzinpreisen der OMV
zu leiden haben", stellte heute LAbg. Dr. Ernst Strasser fest.
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Die OMV habe die volle Verantwortung für die überhöhten Preise, sie hat die Preissteuerungskompetenz. Die Vermutung
liege nahe, daß die OMV bewußt die Tankstellen in den niederösterreichischen Grenzregionen zur Aufgabe zwingen will. "Beliefert die OMV doch auch die Tankstellen im benachbarten Tschechien", so der Abgeordnete

Indiz für diese unglaubliche Vorgangsweise ist die Tatsache, daß die Tankestellen nahe der slowenischen Grenze die
billigsten der gesamten Steiermark sind. Strasser: "In Niederösterreich sind an der Grenze die teuersten. So wird der Slogan 'Offen für mehr Verantwortung', den sich das Unternehmen
auf ihre Fahnen heftet, zur Provokation. Zumal die OMV heute angekündigt hat die Dividenden zu erhöhen. Wann bekennt sich
das Unternehmen endlich zu seiner Verantwortung auch für die Region?"

Gefordert ist auch Bundeskanzler Klima. "Die OMV ist noch
immer zu 30 Prozent im Besitz des Bundes. Solche
Geschäftspraktiken sind nicht im Sinne der
niederösterreichischen Grenzregionen. Gegen Aktien zu
plakatieren ist zuwenig", so Strasser.

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