Koczur: Wir nehmen die Herausforderungen der Zukunft für das Waldviertel an

Regionalentwicklungskonzept soll neue Impulse bringen

St. Pölten, (SPI) - "Wer mit offenen Augen durch das Waldviertel geht, wird feststellen, daß sich vieles zum Vorteil der Region geändert hat. Diese positive Entwicklung ist auch in der Einstellung der Bevölkerung spürbar geworden - man ist stolz darauf, Waldviertler zu sein. Jede Zeit hat ihre
Herausforderungen, und besonders heute steht das Waldviertel mit
der aktuellen Entwicklung der EU-Osterweiterung vor neuen Herausforderungen, an welche die Sozialdemokraten mit ihren Zukunftskonzepten für die Waldviertler Bezirke herantreten. Besonders der Wunsch nach zukunftsorientierten Arbeitsplätzen und ausreichender Beschäftigung für die Jungen bewegt die Menschen -dieses sind auch Eckpunkte für die sozialdemokratische Politik im Bezirk Waidhofen/Th.", stellt Bgm. Labg. Anton Koczur, 2.
Präsident des NÖ Landtages, heute in einer Stellungnahme fest.****

Zu diesem Zweck hat vor kurzem eine große Waldviertelkonferenz stattgefunden, in welche alle politischen Verantwortlichen der Region eingebunden wurden. Wichtigstes Ergebnis war wohl der Beschluß, ähnlich dem seinerzeitigen "Waldviertelplan", auf dessen Grundlage ein neues Selbstwertgefühl der Menschen entstanden ist, ein weiteres Regionalentwicklungskonzept zu erstellen.
Schwerpunkte der Sozialdemokraten des Bezirks Waidhofen/Thaya sind beispielsweise die bessere Verteilung der Risiken durch möglichst viele wirtschaftliche Standbeine in Industrie, Gewerbe, Handel, Dienstleistung, Fremdenverkehr und Landwirtschaft, die Nutzung der Chancen der Telekommunikation, eine zeitgemäße Ausbildung für unsere Jugend, die Unterstützung bestehender Betriebe und Hilfestellung bei Betriebsgründungen sowie die verbesserte Verkehrsanbindung an die Ballungszentren mit einem sinnvollen Ergänzungskonzept für den Zubringerverkehr innerhalb des Bezirkes", so Präs. Abg. Anton Koczur weiter.

Eine verstärkte Zusammenarbeit der regionalen Einrichtungen, die stärkere Einbindung der ECO PLUS zur Erarbeitung und Finanzierung von Studien zu Betriebsneugründungen und Produktfindungen sowie
die Erstellung und laufende Anpassung bezirksspezifischer Regionalkonzepte unter Einbeziehung von Fachexperten sind dabei
von besonderer Bedeutung. Die Schaffung eines besonderen Beihilfenprogrammes für die Grenzregionen im Rahmen der EU-Osterweiterung ist dabei von besonderer Wichtigkeit. Weiters muß der Abbau der Unterschiede in den Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialstandards noch vor dem Beitritt stattfinden, angemessene Übergangsfristen in sensiblen Bereichen, z. B. des Arbeitsmarktes, in der Landwirtschaft und bei sensiblen Produkten, sind Grunderfordernisse zum Schutz der Grenzregionen", so Abg. Koczur abschließend.
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