Verkehrsdienstvertrag Land Steiermark - ÖBB ausverhandelt

"Grünes Licht" für attraktiven Nahverkehr in der Steiermark -Land stellt öS 80 Millionen pro Jahr für Nahverkehr zur Verfügung"

Wien (OTS) - Damit ist dem Land Steiermark und den ÖBB ein wesentlicher Durchbruch für die Qualitätsverbesserung des Nahverkehrs in der Steiermark gelungen", hoben Landesrat Ressel und ÖBB-Vorstandsdirektor Gerhard Stindl das positive Verhandlungsergebnis in Sachen Verkehrsdienstvertrag hervor. "Durch das gute Einvernehmen zwischen den Verhandlungspartnern können nun wesentliche Forderungen des steirischen Gesamtverkehrskonzeptes, das die Forcierung des öffentlichen Verkehrs vorsieht, erfüllt werden."

Der Verkehrsdienstvertrag wird in Abhängigkeit von den Vertragsgegenständen auf die Dauer von 10 bis 25 Jahren abgeschlossen und beweist damit die feste Absicht der Vertragspartner, im Sinne der Pendler ein zukunftsweisendes Gesamtmobilitätskonzept zu gewährleisten. "Das Ziel ist eine weitere Qualitätssteigerung in Verkehrsfragen", betonten LR Ressel und ÖBB-Vorstandsdirektor Stindl nach Verhandlungsschluß. Für die steirischen Bahnkunden ist mit dem Verkehrsdienstvertrag ein attraktives Bahnangebot auf Jahre hinaus gesichert.

Erweiterung des Angebots

Die Einigung zwischen dem Land Steiermark und den ÖBB bringt den steirischen Pendlern deutliche Qualitätsverbesserungen. Das Land beteiligt sich mit 25 Mio. öS pro Jahr an der Attraktivierung des Nahverkehrs und der Verbesserung des Rollenden Materials. Weitere 25 Mio. öS sind für die Beschaffung von neuen, modernen Fahrzeugen vorgesehen, 30 Mio. öS für Leistungsbestellungen auf "Nebenbahnen".

Mit dem Fahrplanwechsel Ende Mai 1998 werden den steirischen Bahnkunden erste Fahrplanverbesserungen als Vorgriff für den geplanten "STEIRERTAKT" geboten.

ÖBB-Investitionsoffensive für den Nahverkehr

Die ÖBB können bereits auf sehr gute Kooperationen mit anderen Bundesländern verweisen. So gibt es bereits seit einiger Zeit bestehende Verkehrsdienstverträge mit dem Land Niederösterreich, Burgenland und Vorarlberg, seit August 1997 auch mit Kärnten. "Durch die Kooperationen sind auch sehr rasch positive Ergebnisse für die Pendler erzielbar", erklärte der ÖBB-Personenverkehrsvorstand.

Die ÖBB investieren beispielsweise mehr als 3,5 Mrd. öS in moderne Doppelstockwagen, die den Pendlerverkehr zwischen Niederösterreich und dem Ballungszentrum Wien bedienen und zu einem wesentlichen Teil vom Land Niederösterreich mitfinanziert werden. Weitere 2,7 Mrd. öS werden in das Redesign von rund 700 Nahverkehrs-Waggons investiert, die nach den gleichen Komfort- und Qualitätsstandards wie die Doppelstockwagen ausgestattet werden. "In Kärnten kamen die neuen City-Shuttles bereits kurz nach dem Abschluß des Verkehrsdienstvertrages zum Einsatz", so Stindl.

Aber auch mit den Bundesländern Oberösterreich, Tirol und Salzburg gibt es bereits entsprechende Einigungen. "Mit dem positiven Verhandlungsergebnis in der Steiermark ist es gelungen, eine gute Basis für künftige weitere Verbesserungsmaßnahmen zu schaffen", betonte Stindl.

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