Höger, der Menschliche?

Echte soziale Gegenoffensive ist notwendig

St. Pölten (OTS) - Vor der letzten Landtagswahl versprach Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger, daß er sich mehr anstrengen werde und Niederösterreich erblühen solle. "Er hat Wort gehalten, die Aktienkurse stehen in vollster Blütenpracht, Arbeitsplätze sind allerdings im "Garten Niederösterreich" verwelkt, Sozialleistungen verdorrt", bewertet Josef Stingl, Spitzenkandidat der KPÖ - Niederösterreich, Högers Arbeit in der Landesregierung.

Heute, fünf Jahre später, entdeckt Höger, daß es neben den Aktien auch noch Menschen gibt, die menschliche Wärme statt soziale Kälte brauchen. "Eine Erkenntnis, die um Jahre zu spät kommt, denn seit Jahren leiden tausende Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher an Erfrierungserscheinungen, die sich trotz Högers, wärmendem Sozialofen durch Frostbeulen wie Arbeitslosigkeit, Armut, Trostlosigkeit und Perspektivenlosigkeit bemerkbar machen", meint Stingl zur angespannten Situation in Niederösterreich. Die KPÖ-Niederösterreich fordert mit ihrem "Sozialplan für Niederösterreich" eine soziale Gegenoffensive.

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