Baugewerbe begrüßt Bau-Programm Farnleitners

Lahofer: "Positives Signal und Ansporn für Privatinvestoren" Konjunktur im Baugewerbe kocht derzeit noch auf Sparflamme

Wien (PWK) - Als positives Signal und Ansporn für Privatinvestoren bezeichnete Johannes Lahofer, Bundesinnungsmeister der Baugewerbe, die Ankündigung von Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner, die Bauinvestitionen der öffentlichen Hand auf dem Niveau der letzten 2 Jahre zu halten. "Nach der depressiven Stimmung in den letzten Jahren ist es nun an der Zeit, wieder optimistischer in die Zukunft zu blicken. Das Programm Farnleitners kann dabei helfen", so Lahofer. ****

Derzeit kocht die Konjunktur im Baugewerbe noch auf Sparflamme. Wie die jüngste Konjunkturbeobachtung des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung (IfG) zeigt, ist der durchschnittliche Auftragsbestand der Branche im IV. Quartal 1997 um 0, 3 auf rund 15 Wochen gesunken. In Kärnten (-6,2 Wochen) und im Burgenland (-5,5 Wochen) mußten die Betriebe stärkere Auftragsrückgänge hinnehmen. In Tirol (+4,9 Wochen) und Wien (+2,7 Wochen) konnten die Unternehmen hingegen Auftragszuwächse verbuchen. Der durchschnittliche öffentliche Auftragsanteil lag mit 23 Prozent um rund 15 Prozent unter dem des Vorjahrs.

Die Auftragseingangserwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer sind per Saldo pessimistisch und haben sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. 40 Prozent der Betriebe rechnen mit sinkenden Auftragseingängen im I. Quartal 1998 und nur 12 Prozent mit steigenden. Dementsprechend negativ wird das Geschäftsklima in der Branche beurteilt.

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Bundesinnung der Baugewerbe

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