70 neue Arbeitsplätze in Marktl

LH Pröll: Standortpolitik schafft Arbeitsplätze

St.Pölten (NLK) - Fried von Neumann in Marktl, Bezirk
Lilienfeld, ein Unternehmen der Industriellenfamilie Grupp, zu
deren Gruppe in Österreich auch die Stölzle Ober-glas und die Glanzstoff Austria zählen, setzt seinen erfolgreichen Expansionskurs seit der Übernahme im Jahr 1981 fort. Mit der Errichtung einer zweiten Aluminium-Strangpresse werden am Standort Marktl 70 neue Arbeitsplätze geschaffen. Durch die geplante Investition von 110 Millionen Schilling soll die Kapazität auf 17.000 Tonnen ausgeweitet werden, was bei vollem Betrieb diese 70 zusätzlichen Arbeitsplätze ga-rantiert. Dr. Cornelius Grupp hat den Betrieb genau heute vor 17 Jahren mit 200 Ar-beitnehmern übernommen, heute beschäftigt er 620 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, künftig werden es fast 700 sein.

Bei einer Pressekonferenz bezeichnete heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll Dr. Grupp als Paradeunternehmer und bestes Beispiel
der äußerst positiven wirtschaftli-chen Entwicklung in Niederösterreich. Entgegen der "Miesmacherei", die mitunter mit
den Arbeitsmarktdaten betrieben wird, zeigen die jüngsten Beschäftigungszahlen ein äußerst positives Bild. Gegenüber Jänner des Vorjahres verzeichnet Niederösterreich ein Plus von 1,7
Prozent (österreichweit nur 0,6 Prozent) und bei der Arbeitslosenzahl ein Minus von 0,9 Prozent (österreichweit nur 0,2 Prozent).

Gemeinsam mit anderen Beispielen wie den Firmen Welpa, Felten & Guilleaume und Würth beweist die Fa. Fried von Neumann, daß der Wirtschaftsstandort Nieder-österreich auch international äußerst attraktiv ist. Als Gründe nannte der Landes-hauptmann dafür an erster Stelle die schlagkräftige, politisch kalkulierbare Regie-rungsarbeit im Land. Zweite Säule ist die radikale Entbürokratisierung, die landesweit mit dem "Verfahrensexpreß" forciert wird, damit sich die Unternehmer nicht damit be-schäftigen müssen, "Zettel auszufüllen", sondern Beschäftigung für die Arbeitnehmer schaffen können. Der dritte Punkt auf den Niederösterreich setzt, ist eine optimale moderne Infrastruktur
von guten Verkehrsanbindungen bis zum Datenhighway und dem Telefonieren mit der Behörde zum Ortstarif.

Auf dieser Basis ist Niederösterreich im letzten Jahrzehnt
nach Wien zum zweit-stärksten Unternehmerland geworden. Pröll:
"Eine schlagkräftige Standortpolitik ist die wichtigste Voraussetzung für zusätzliche Arbeitsplätze." Er sei optimistisch, so schloß der Landeshauptmann, auf diesem Weg im europäischen Wettbewerb auch im näch-sten Jahrtausend zu bestehen.

Dr. Cornelius Grupp, der Geschäftsführer der Fried von Neumann Aluminium-Werke, dankte in diesem Zusammenhang dem Landeshauptmann für die rasche und unbürokratische Hilfe beim Hochwasser des Vorjahres. Die jetzt vorgenommene Be-triebserweiterung führe sich auf die guten Voraussetzungen zurück, die dem Unter-nehmen in Niederösterreich geboten werden.

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