Zucker-Museum entsteht in der Zuckerstadt Tulln

Eröffnung im Minoritenkloster im April 1998

St.Pölten (NLK) - Die Stadt Tulln, wegen ihrer Zuckerfabrik
auch als "Zuckerstadt" bezeichnet, wird um ein Museum reicher: Im Dachgeschoß des Minoritenklosters, in dem sich schon mehrere
Museen befinden, wird im April ein Zuckermuseum eröffnet. Verantwortlich dafür ist ein Verein, der von 1986 bis 1995 ein derartiges Museum in Siegendorf im Burgenland betrieb. Als die dortige Zuckerfabrik schloß, blieben die Besucher aus, und man suchte nach einem Standort bei einer anderen, in Betrieb befindlichen Zuckerfabrik. Mit Hilfe der Gemeinde, der
Zuckerfabrik, des Landes Niederösterreich und des Bundes wird nunmehr ein kleines Museum eingerichtet, das aus zwei Räumen mit einer Gesamtfläche von rund 200 Quadratmetern besteht. Im Vorraum zeigt die Agrana-Zuckerindustrie die derzeitigen Standorte der Zuckerherstellung in Österreich. Im Hauptraum sieht man Original-Maschinen zur Zuckerherstellung aus dem vorigen Jahrhundert, denen Abbildungen von heutigen Anlagen gegenübergestellt werden. Dokumentiert wird die Zuckerherstellung aus Rüben, Ahorn und Zuckerrohr. Es ist auch daran gedacht, Führungen durch die Zuckerfabrik in Tulln mit einem Besuch des Zuckermuseums im Minoritenkloster zu verbinden.

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