Standort des Wiener Trabrennvereins langfristig gesichert

Der Wiener Trabrennverein investiert - Knüpfen wir die Zukunft an die Tradition: Neues Praterkonzept

Wien (OTS) - Der Wiener Trabrennverein wird bereits im Frühjahr 1998 mit Unterstützung der Stadt Wien die Haupt-Tribüne, als erster Stahlbetonbau Europas unter Denkmalschutz gestellt, um etwa 120 Mio ATS general sanieren. Langfristige Verträge mit der Stadt Wien garantieren einen stabilen Standort für den in der Krieau seit fast 125 Jahren angesiedelten Trabrennverein.

Unter dem Motto: Knüpfen wir die Zukunft an die Tradition wird mit Feingefühl Denkmalschutz und die Anforderung der zukünftigen funktionellen Nutzung in Einklang gebracht. Um Clubräume, Logen und den Salon für unterschiedliche Aktivitäten anbieten zu können, werden auch die Gastronomie-Bereiche neu gestaltet. Bereits seit nunmehr zwei Jahren werden spezielle Sommer-Events am Rennplatz in der Krieau vom Wiener Publikum mit Freude aufgenommen.

Das Besondere und Einzigartige an der Krieau ist, daß dieses Ambiente der Jahrhundertwende sich das Flair der Tradition erhalten hat und dabei aber genau dem Zeitgeist entspricht. Nicht nur die Spannung eines Trabrennens, der Kitzel einer Wette, sondern auch die Möglichkeit das Gelände des Wiener Trabrenn Vereins zu besichtigen und hier außergewöhnliche Feste zu feiern, gehört zum neuen flexiblen Konzept.

In den - ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Stallungen, sind im Durchschnitt 510 aktive Trabrenn-Pferde zur Pflege untergebracht. Das garantiert 150 festangestellten und 120 Teilzeit-Mitarbeitern an diesem Standort einen sicheren Arbeitsplatz. Über 150 Mio ATS pro Saison ist dem Zuschauer und auch den Besitzern die Wette um den spannenden Moment des Sieges wert. Und für 820 Rennen pro Jahr werden etwa 35 Millionen Schilling an Preisgeldern ausbezahlt.

"Im Zuge des neuen Praterkonzepts muß der Trabrennplatz ein Fixpunkt bleiben. Wir stehen aber allen inhaltlichen Kooperationen zur Belebung des gesamten Areals offen gegenüber" betont der Präsident Dr. Josef Kirchberger, der sich auch vorstellen kann, die dritte Tribüne mit etwa 2000qm Nutzfläche für neue Zwecke zur Verfügung zu stellen, um gemeinsam mit Prater, Messe und Stadt sowie privaten Investoren aktiv zu werden. Auf konstruktive Gespräche hoffend, unterstreicht Kirchberger seine Bereitschaft für gezielte Aktivitäten: "Wir haben immer schon darauf gedrängt, hier im Praterbereich mehr gemeinsame Initiative zu setzen."

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Dr. Josef Kirchberger
Tel.: 01-51444-2900

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