Wünsche AG : Wünsche AG übernimmt Joop! GmbH Weitere Akquisitionen sollen folgen

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Der Verkauf von Joop! an die
Wünsche AG ist perfekt. Rückwirkend zum 1. Januar 1998 übernimmt die Hamburger Wünsche AG die Joop! GmbH zu 95 Prozent. Die restlichen fünf Prozent der Anteile hält Wolfgang Joop, der weiterhin den Charakter der Marke mitprägen wird.

Damit ist Wünsche-Vorstandsvorsitzender Prof.Dr. Peter Littmann seinem bei Amtsantritt im August angekündigten Ziel, den einstigen Mischkonzern zu einem internationalen Lifestylekonzern umzubauen, einen entscheidenen Schritt nähergekommen. Littmann anläßlich einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wolfgang Joop: Auf unserem Weg zu einem internationalen Lifestylekonzern haben wir mit dem Kauf von Joop! den ersten wichtigen Meilenstein gesetzt. Die Marke ist jung, modern und spiegelt Zeitgeist wider. Joop!-Produkte stehen für Kreativität und Qualität. Das große Potential der Marke werden wir nutzen, um die Markenpersönlichkeit weiterzuentwickeln und international auszubauen." Zufrieden zeigte sich auch Wolfgang Joop, der mit Littmann seinen "Wunschkandidaten" als Mehrheitsgesellschafter gefunden hat. Littmann habe die besten Voraussetzungen, die Marke strategisch zu führen und international voranzutreiben.

Mit Joop!-Produkten wird 1998 voraussichtlich ein Umsatz von ca. 5OO Mio. DM erzielt. Joop! Lizenzverträge bestehen derzeit für 16 Produktbereiche, angefangen von Parfums über Damen und Herrenmode, Lederwaren, Jeans, Wäsche und weiteren Accessoires.

Die Zwischenfinanzierung des Kaufpreises in Höhe von 150 Mio. DM übernimmt ein Konsortium von Banken unter Führung der BHF- Bank. Das Darlehen stellt auf den Cash Flow der Joop! GmbH ab und kann entweder durch den Verkauf der Bau-Verein zu Hamburg AG oder durch die Kapitalerhöhung, die für das erste Halbjahr 1998 geplant ist, getilgt werden. Hierzu verfügt die Wünsche AG über ein genehmigtes Kapital in Höhe von nominal 40 Mio. DM.

Der Kauf von Joop! markiert laut Littmann erst den Beginn des Umbaus der Wünsche AG. Weitere Akquisitionen sollen folgen, um aus dem Hamburger Unternehmen einen ertragreichen,internationalen Lifestylekonzern zu entwickeln.

Verkauf der Bau-Verein zu Hamburg AG

Für den geplanten Verkauf der knapp 97-prozentigen Beteiligung an der Bau-Verein zu Hamburg AG sollen die formalen Voraussetzungen auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 5. Februar in der Alten Altonaer Fischauktionshalle geschaffen werden.

Die Aktien der Bau-Verein zu Hamburg AG sollen über ein Bankenkonsortium unter Führung der Westdeutschen Landesbank und der Bayerischen Vereinsbank bei einem breiten Anlegerkreis plaziert werden.

Der Bau-Verein zu Hamburg ist vorrangig im Bereich Wohnimmobilien tätig und konzentriert seine Aktivitäten auf Hamburg, Berlin und München. Im Geschäftsjahr 1996 hat die Bau- Verein Gruppe mit Umsatzerlösen von 185 Mio. DM ein Ergebnis von 14 Mio. DM erwirtschaftet. Die Gesellschaft verfügte per 31. Dezember 1996 bei einer Bilanzsumme von 231 Mio. DM über ein Eigenkapital in Höhe von 61 Mio. DM.

Jean Pascale: Trotz Umsatzanstieg negatives Ergebnis

Die Jean Pascale AG, an der die Wünsche AG mit 76 Prozent beteiligt ist, konnte im Geschäftsjahr 1997 ihren Umsatz verbessern. Entgegen dem Markttrend wuchs der Konzernumsatz um 7,6 Prozent (flächenbereinigt: 5,8%) auf 450 Mio. DM. Trotz des erfreulichen Umsatzanstieges wird, wie bereits im Oktober berichtet, das operative Ergebnis aufgrund des enormen Preisdrucks im textilen Einzelhandel negativ sein. Maßnahmen zur Bereinigung des Filialnetzes und der Vorräte werden das Jahresergebnis zusätzlich belasten. Daneben werden die in den Vorjahren gebildeten aktivierten Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes in voller Höhe von 26,3 Mio. DM abgeschrieben.

Die Wünsche AG erwartet unter Berücksichtigung des veränderten Beteiligungsportfolios nach der Beendigung des Engagements "Übrige Beteiligungen" für das Geschäftsjahr 1997 einen Gesamtumsatz auf Vorjahresniveau in Höhe von ca. einer Milliarde DM. Durch den Verkauf des Bauvereins wird sich in der Konzernbilanz der Wünsche AG eine Entlastung der Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 550 Mio. DM ergeben.

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