FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek: "Waldviertler Privatradio-Abenteuer wird zur Groteske!"

St. Pölten (OTS) - Obwohl noch nicht einmal eine einzige Sendeminute über den Äther gegangen ist, kracht es schon ganz gewaltig im Gebälk des Waldviertler Privatradio-Betreibers "Teleport": Wegen "unüberbrückbarer Meinungsunterschiede" mit "Teleport"-Geschäftsführer Volk und aus "menschlicher Enttäuschung" hat Chefredakteur Manfred Greisinger das Handtuch geworfen und gekündigt.

"Mit Greisinger hat der einzige fachkundige Juornalist das kurz nach dem Stapellauf bereits sinkende 'Teleport'-Schiff verlassen!", stellt dazu der selbst rundfunkerfahrene freiheitliche Landesrat Hans Jörg Schimanek fest. "Greisinger" - so Schimanek - "hat die einzig richtige Entscheidung getroffen, zumal dem schwarz&roten Proporzsender ohnehin keine beneidenswerte Zukunft bevorsteht".

Wie bekannt, hat der ursprüngliche Mitbewerber um die einzige Privatradio-Lizenz für das Waldviertel, die ausschließlich mit Privatgeldern regionaler Wirtschaftstreibender finanzierte "Antenne Waldviertel", jüngst beim Verfassungsgerichtshof Beschwerde gegen die Lizenzvergabe an "Teleport" erhoben.

Neben Geschäftsführer Volk (SP), dem Parnigoni-Nachfolger und früheren "roten" Waldviertelbeauftragten des Bundes, ist bei der "Teleport" der NÖ-Waldviertelbeauftragte Dipl.Ing. Kastner - für die ÖVP-NÖ - federführend tätig. "Ärger geht's auch beim ORF nicht zu!", stellt Schimanek fest. Er ist überzeugt, daß die Verfassungsrichter durch ihre Entscheidung auch die für die seiner Meinung nach dringend aufklärungsbedürftige Lizenzvergabe Hauptverantwortlichen, mit LH Pröll un LHStv. Höger an der Spitze, zur Ordnung rufen werde. Schimanek abschließend: "Diese Herrschaften sollten endlich einmal zur Kenntnis nehmen, daß sich die Zeiten ihrer politischen Feudalherrschaft endgültig dem Ende zuneigen!"

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