Klestil soll sich stellen

Wien (OTS) - Zur Frage "TV-Diskussion: Darf sich der Präsident drücken ?" teilt Klestilsprecher Muliar in der Ganzen WOCHE mit, daß in England und in Frankreich der Präsident ebenso wie Weizsäcker "nie bei so etwas mitgemacht hätten".

Muliar, aber auch LIF- Geschäftsführer Kratky, übersehen, daß es in England keinen Präsidenten, sondern die Königin auf Lebzeiten gibt!

In Deutschland wird der Präsident bekanntlich vom Bundestag gewählt, daher erübrigt sich eine öffentliche Fernsehdiskussion!

In Frankreich stellen sich die Bewerber um das Präsidentenamt sehr wohl einer Diskussion.

Ein Bundespräsident, der die Diskussion verweigert, benimmt sich wie ein Diktator und hat kein Demokratieverständnis, keine Achtung vor dem Souverän, dem Volk.

LUGNER: "Ich möchte dem Herrn Doktor Klestil einige Fragen stellen, deren Antwort die Österreicher noch vor der Wahl erfahren sollten:

Warum hat er alles, was im vorgelegt wurde, ungeprüft unterschrieben, wie etwa die Gehaltspyramide?
Ist er Unterschriftenautomat oder Hüter der Verfassung?
Wer finanziert seine Wahlwerbung über anonyme Konten ?
Wieso ist er parteilos, wenn in ganz Österreich Parteifunktionäre für ihn Unterschriften sammeln?"

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