Falsche Aussagen werden auch durch Wiederholung nicht richtiger

Warum will Langthaler Streit und Zwietracht zwischen Umweltorganisationen säen?

Wien (OTS) - Zur heutigen Pressekonferenz von Abg. Monika
Langthaler betreffend "ARGE Umwelterziehung" stellt das Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie fest: Eine
falsche und durch die Fakten klar widerlegbare Darstellung wird
auch beim zweiten Versuch, sie - offensichtlich wider besseres Wissen - in den Medien abzusetzen, nicht besser oder richtiger.

Das sind die Fakten:

Die Fortführung des Projektes ARGE Umwelterziehung/Einrichtung zur ökologischen Bildung wurde gemeinsam vom Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie und vom Bundesministerium für
Unterricht und kulturelle Angelegenheiten am 19.9.97 in der Wiener Zeitung ausgeschrieben, obwohl dies aufgrund des Bundesvergabegesetzes nicht zwingend erforderlich gewesen wäre.
Auf der Basis der bis 3.10.97 eingelangten Bewerbungen wurden vier Bewerber zur Angebotslegung aufgefordert, von denen drei ein
Angebot gelegt haben: Die ÖGNU, Umwelt-Bildung-Innovation (insb. Umweltberatung) und Bietergemeinschaft Ökologie-Institut.

Eine gemeinsame Kommission aus Vertretern des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie und des Bundesministeriums für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten bewertete nach gründlicher Prüfung diese Angebote und ermittelte in einer Sitzung am 3.12.97 die ÖGNU als Bestbieter. Die ÖGNU, die im übrigen das Projekt ARGE Umwelterziehung seit 15 Jahren bereits vorher betreut hatte, erhielt darauf den Zuschlag.

Das Ausschreibungsverfahren für diesen zweijährigen Auftrag mit einem jährlichen Volumen von öS 4,2 Mio seitens des BMUJF und öS 4,2 Mio seitens des BMUK wurde ordnungsgemäß abgewickelt und durch Betrauung des Bestbieters abgeschlossen.

Auch die Versuche, die ÖGNU in diesem Zusammenhang zu diffamieren, gehen völlig ins Leere: Die ÖGNU ist ein parteiunabhängiger Dachverband von zahlreichen Umweltschutzorganisationen mit einer Reichweite von über 700.000 Mitgliedern, der seit vielen Jahren in allen Bereichen des Umweltschutzes und der Umweltbildung tätig
ist. Auch aus diesem Grund sind die heutigen Angriffe der Abgeordneten Langthaler völlig unverständlich.

Im übrigen arbeitet das BMUJF mit einer Vielzahl von Umweltorganisationen erfolgreich zusammen und orientiert sich
dabei ausschließlich an der Qualität vorgeschlagener gemeinsamer Projekte.

Die heutigen Aussagen der Abgeordneten Langthaler sind daher unzutreffend und in diesem Sinne kein konstruktiver Beitrag zur österreichischen Umweltpolitik. Sie sind vielmehr -schlimmstenfalls - geeignet, aus vordergründigen und kurzsichtigen Überlegungen sinnlosen Streit und Zwietracht zwischen den österreichischen Umweltorganisationen zu säen.
Schluß

Rückfragen & Kontakt:

Jugend & Familie
Dr. Ingrid Nemec
Tel.: (01) 515 22 DW 5051

Bundesministerum für Umwelt

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