Wiener Liberale: Integration im Wiener Wohnbau, bitte warten?

Hack: "Expertengruppe zur Integration von Ausländern im öffentlichen und gemeinnützigen Wohnbau wurde im April beschlossen, hat aber erst einmal getagt!"

Wien (OTS) In der Sitzung vom 24. April 1997 beschloß der Wiener Gemeinderat ein "konkretes Maßnahmenpaket auszuarbeiten, wie eine gleichmäßigere Verteilung der ausländischen Bevölkerung und damit eine bessere Integration in Wien erreicht werden kann". Dies sei nur als Reaktion auf die abgelehnten Anträge der Liberalen zu werten, die ja eine Öffnung der Gemeindebauten für AusländerInnen entsprechen ihrem Anteil an der Wohnbevölkerung fordern, so Hack.

Die Stadträte Faymann und Brauner kündigten daraufhin an, eine Expertengruppe aus beiden Ressorts zu bilden, die umfassende Vorschläge erarbeiten sollten, mit welchen konkreten Maßnahmen eine bessere Integration erreicht werden kann. "Tatsache ist aber, daß diese Expertengruppe erst ein einziges Mal im Dezember getagt hat, einen abschließenden Bericht aber - laut Stadtrat Faymann- im Frühjahr 1998 abliefern soll", so heute Michaela Hack, Gemeinderätin und Wohnbausprecherin der Wiener Liberalen.

"Mann agiert noch dem Motto: 'Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann gründ' ich einen Arbeitskreis'. Ich befürchte, daß der Arbeitskreis aber auch zu keinen konkreten Lösungsansätzen kommt", meinte Hack. Es fehle das klare Bekenntnis von SPÖ und ÖVP Gemeindebauten auch für ausländische MitbürgerInnen zu öffnen, wie dies nicht nur von den Liberalen, sondern von Experten und Integrationsfonds gefordert wird.

"Der Integrationswille der ÖVP beschränkt sich nur auf Lippenbekenntnisse, der große Koalitionspartner SPÖ hat die ÖVP fest in der Hand und den koalitionsfreien Raum auf ein 'Kammerl' verengt", so Hack abschließend.

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