Gebert: "Ostbahn-Shuttle" - ein innovatives Nahverkehrsprojekt darf nicht sterben

Konzept liegt vor - steigende Pendlerzahlen sollten zur Realisierung führen

St. Pölten, (SPI) - "Die Präsentation des Projektes "Ostbahn-Shuttle" liegt nun mittlerweile 2 ½ Jahre zurück und angesichts der Stille rund um eine mögliche Realisierung muß angenommen werden, daß die Verkehrsverantwortlichen des Landes das Projekt einem langsamen Tod überantwortet haben. Gerade im Hinblick auf
die aktuelle Situation im Süden Niederösterreichs und der ständig steigenden Pendlerströme ist eine solche Vorgangsweise nicht akzeptabel. Man sollte engagierte Projekte, welche in echter Zusammenarbeit mit den Bürgern konzipiert wurden, nicht leichtfertig verwerfen, sondern entspreched den aktuellen Erfordernissen aktualisieren", fordert der Schwechater SP-Labg. Richard Gebert in einer Stellungnahme.****

Zur Erinnerung: Der Gramatneusiedler Bahnhofsvorstand Johann Schwarzott griff die Meinungen der Fahrgäste auf und konzipierte mit der damaligen Kraftwagenbetriebsleitung der ÖBB ein Bus-Rundlinienkonzept für die Regionen nächst der Ostbahnstrecke. Die parallel neben der Ostbahn geführten Buslinien Richtung Wien sollten eingestellt werden, dafür würden Rundkurse - sogenannte Bus-Shuttles - zu den Bahnhöfen Himberg, Gramatneusiedl und Götzendorf verkehren. Zwar wäre ein einmaliges Umsteigen Bus/Bahn notwendig, allerdings würden sich die Reisezeiten für die Pendler um bis zu 60 Prozent verringern und die Bahn erhielte einen Auslastungsschub. Angesichts der ohnehin zunehmenden Parkraumbewirtschaftung in den Wiener Bezirken und der damit einhergehenden Parkplatznot für die niederösterreichischen Pendler sicher ein revolutionäres Konzept - allerdings liegt dieses nach wie vor bei den Verkehrsverantwortlichen der Landesregierung.

"Durch die Überlappung der Buskurse käme es nicht nur zu einer gewaltigen Erhöhung des Angebotes, die Auslastung des öffentlichen Verkehrs insgesamt - also Bus und Bahn - könnte maßgeblich gesteigert werden. Für Niederösterreich gilt es, wirklich umsetzbare Konzepte zu nützen und den Pendlern eine tatsächliche Alternative zum privaten Pkw anzubieten. Es gilt das Projekt nach den derzeitigen Anforderungen und Gegebenheiten zu aktualisieren
und etwa in einer Vorstufe für die jeweiligen Regionen und Bezirke ein Bus-Linien-Konzept zu erarbeiten. Ein so innovatives Nahverkehrsprojekt wie das "Ostbahn-Shuttle" darf nicht sterben",
so Abg. Gebert abschließend.
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