Siemens PN bringt Videokonferenzsysteme Auf Wiedersehen!

Wien(OTS) - Gehört der altbekannte Telefongruß "auf Wiederhören" bald der Vergangenheit an? Neue Siemens Videokonferenzsysteme optimieren nicht nur "time to the market", sie ersparen darüber hinaus so manche Dienstreise und bescheren der Telekommunikation die Dimension Bild!

Die fortschreitende Globalisierung bedingt, daß immer mehr Unternehmen ihre Aktivitäten auf Tausende von Kilometern von einander entfernten Standorte ausdehnen und dadurch natürlich besondere Kommunikationsbedürfnisse entwickeln.

Hier ist die Technik gefordert, innerbetriebliche Entscheidungsprozesse sowie die Kommunikation mit Partnerfirmen bei vertretbaren Kosten zu vereinfachen! Vor diesem Hintergrund sind Videokonferenzsysteme, mit denen esmöglich ist, ohne teure, zeitraubende Dienstreisen vom eigenen Schreibtisch aus konferenzähnlich zu verhandeln, eine verlockende Alternative!

Siemens unterscheidet zwei Lösungsbereiche: den Desk-Top-Bereich und Raumkonferenz-Systeme.

Bei Desk-Top-Systemen können bisherige Standards wie H 320vorausgesetzt werden. Darüber hinaus versucht man, neue Standards, wie Desk-Top-Sharing, zu kreieren. Das bedeutet, daß jeder Konferenzteilnehmer Windows-Applikationen nutzen kann, diese aber nur an einem Gerät zu installieren sind.

Ein wichtiger Aspekt solcher Lösungen: Viele Firmen nutzen Datennetze, zeitgemäße Videokonferenzsysteme lassen sich über Live-LAN indiese Netze integrieren, so daß sie an den einzelnen Arbeitsplätzen zur Verfügung stehen. Damit ist aber nicht nur das Intranet gemeint -über Gateways läßt sich das öffentliche Netz in den Dienst der Videokonferenztechnik stellen. Dabei können einerseits Bild undSprache ausgetauscht werden, wobei die gewählte Audio-Bandbreite von 7 kHz die Kommunikation optimal verständlich gestaltet.

Auch Datenaustausch und Datentransfer lassen sich auf diesem Wege nutzen. Desk-Top-Systeme lassen sich sowohl "Punkt zu Punkt", als auch in "Mehrpunktsystemen" zusammenschalten. Beteiligen sich mehrere Kommunikationspartner an einer Konferenz, so erscheint mittels automatischer Sprachsteuerung immer jener im Bild, der gerade spricht. Als Betriebssysteme für diese Lösungen kommen Windows 95, WindowsNT oder Novel in Frage. Wer nun denkt, daß nur ausgebildete Softwareentwickler solche Einrichtungen bedienen können, irrt.Dadurch, daß das Audio-Modul über eine Freisprecheinrichtung verfügt, gestaltet sich die Nutzung solcher Videokonferenzsysteme denkbar einfach.

Raumkonferenzsysteme sind "angetreten", richtige Meeting-Situationen zu simulieren. Der Kunde kann hier aus einer großen Palette anAusbaustufen wählen: Als Start in die "virtuelle Konferenzwelt" benötigt man ein TV-Gerät. Darauf findet Kamera samt Fernsteuerung Platz. Übertragenwird dabei mit 128 kBit. Schon das Starter-Pack läßt die Anschaltung von Drucker und Dokumentenkamera zu. Ambitionierteren Usern empfiehlt der Bereich "Private Kommunikationssysteme und -netze" "Videoset" und "Videoset-Standard", das durch bis zu 184 kBit Übertragungsbandbreite eine wesentlich bessere Bildqualität bringt.

Weiters lassen sich zusätzliche Kameras - etwa fürOverhead-Projektoren - ins System integrieren. Besonders stolz ist Siemens auf die höchste Qualitätsstufe, "Advanced Plus" genannt: die Hardware setzt dabei auf besonders schnelle Prozessoren, die sogar RISC in den Schatten stellen sollen. Fazit: Damit ist ein vollkommen kontinuierliches Bild in nahezu Fernsehqualität möglich! Die Fernsehstation nt-v etwa nutzt einesolche Lösung, um die morgendlichen Börsedaten aus Hongkong nach Europa zu übertragen. Sämtliche genannten Raumkonferenzsysteme sind übrigens untereinander kompatibel undkönnen dank H 320 miteinander kommunizieren!

In diesem Zukunftsmarkt sind der amerikanische Profi Picture Tel und Siemens eine strategische Partnerschaft eingegangen.

Mag Karl Wessely Pressereferat Private Kommunikationssysteme und -netze Tel. (01) 1707-36848, Fax (01) 1707-55972
e-mail: karl.wessely@siemens.at

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