Präs. Romeder zur EU-Erweiterung

Grenzregionen sollen Ziel 1-Gebiet werden

St.Pölten (NLK) - Ein Sonderförderungsprogramm in allen Grenzregionen der EU-Ostregionen sei im Hinblick auf die geplante EU-Erweiterung dringend notwendig, betonte der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Niederösterreichs Landtagspräsident Franz Romeder, bei der Ostregionen-Konferenz in Graz, an der zahlreiche Vertreter europäischer Gemeinden und Regionen aus jenen EU-Mitgliedsstaaten, die an die mittel- und osteuropäischen Länder grenzen, teilnahmen. Romeder forderte, daß auch in Österreich alle Grenzregionen zu den mittel- und ost-europäischen Staaten ein lückenloses Ziel 1-Gebiet werden sollten. Darüber hinaus verlangte er die Aushandlung von klaren Übergangsfristen und -kriterien für die Bei-trittskandidaten, um eine sukzessive Anhebung der Standards zu ermöglichen und Wettbewerbsnachteile für die Grenzräume in Österreich zu verhindern.

Präsident Romeder begründete seine Forderungen damit, daß die Grenzregionen in Österreich durch eine dünne Besiedelung und durch kleine und mittlere Gemeinden gekennzeichnet sind und zu den benachteiligten Regionen zählen. Sie haben mit fi-nanziellen und strukturellen Problemen zu kämpfen, in Österreich wird dies für einen Teil der Grenzräume noch dadurch verstärkt, daß sie durch Ungunstlagen benachtei-ligt sind. Die Konsequenzen sind niedriges Lohnliveau, hohe Arbeitslosigkeit und star-ke Abwanderung.

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