Sacher: ÖVP lenkt von eigener Verantwortung für Bundesheer ab

Statt tragfähiger Reform nur milliardenteuere NATO- Träumereien

St. Pölten, (SPI) - "Mit ihrer jüngsten Plakataktion vor Kasernen will die ÖVP davon ablenken, daß ausschließlich sie und ihr Minister Fasslabend für Versäumnisse bei der Heeresreform verantwortlich sind. Der Verteidigungsminister bringt durch seine Säumigkeit das Bundesheer ins Gerede, nicht die SPÖ", stellt der Kremser SP-Labg. Ewald Sacher klar, welcher sich auch äußerst besorgt darüber zeigt, daß auch Standorte im NÖ Zentralraum und im Waldviertel von Fasslabend zur Schließung vorgeschlagen
werden.****

"Der VP-Verteidigungsminster soll endlich klar und deutlich auf
den Tisch legen, welche Einrichtungen bzw. Standorte er im Zuge seiner "Reform" schließen will. Dann wissen die Betroffenen endlich, woran sie sind!", fordert Sacher. "Anstatt in Sachen Bundesheer Wahlkampf "reinsten Wassers" zu betreiben, um ihre Wahlgehilfen zu mobilisieren, sollte die ÖVP besser eine Mobilmachung für eine effizientere Heeresverwaltung betreiben", so Sacher weiter.

"Was wir brauchen sind keine milliardenteuren NATO-Träumereien, sondern ein besserer Einsatz der Mittel um eine effizientere Erfüllung der Sicherheitsaufgaben zu erreichen. Schließungen und Personaleinsparungen - wie von Fasslabend vorgesehen - sind ein Anschlag auf Niederösterreichs Sicherheitsstruktur und bedeuten eine ineffiziente und kaum durchdachte Strukturbereinigung über
die Köpfe der Betroffenen hinweg", stellt Sacher fest. "Die
"Sager" der Niederösterreichischen Volkspartei in Sachen
Bundesheer sind nicht nur ausgesprochen populistisch, sie sind reines Wahlkampfgetön, das davon ablenken soll, daß Fasslabend lange das niederösterreichische VP-Aushängeschild in der Bundespartei war. Im Landtagswahlkampf erweist sich der Minister für die NÖ VP offenbar wenig nützlich", so Sacher abschließend. (Schluß) fa

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