"Kunst am Berg" vom 13. bis 29. Februar 1998 in Lech-Oberlech

Neuartige Landschaftsinstallationen mit Licht und Objekten (Vernissage: 13. Februar, 18:00 Uhr)

Lech (OTS) - "Bei den Betrachtern der Installationen die vielfältigen Assoziationen "zum Flimmern bringen" (wie Bruno Gironcoli die Wirkung von Kunst beschreibt) sollen Spiele aus farbigem Licht auf den Gipfeln und sich stets verändernde Figuren auf Sesselliften und in Seilbahnkabinen.

Die Anregung zum Projekt von Landschaftsinstallationen entstand anläßlich des Vortrages "Der Berg in der Kunst" vom Wiener Professor Koschatzky vor einem Jahr in der Sonnenburg. Die Ausführenden sind Gerry Amann aus Wien und Philipp Hämmerle aus New York.

Amann arbeitet mit Spielen aus rotem und blauem Licht; das Kriegerhorn mit seinem Gipfelkreuz wird in mystische Weiten entrückt.

Hämmerle läßt aus Gummi geschaffene, sich permanent verändernde Figuren in Seilbahngondeln und auf Liftsesseln auf- und niederschweben und macht mit einer großen - in Eis gehüllten -Gummiplastik inmitten der Skiszene auf dem Sonnenplateau von Oberlech auf das Geschehen aufmerksam. Die Vernissage ist am 13. Februar 1998 um 18:00 Uhr vor dem Hotel Sonnenburg in Oberlech und soll Gäste und Einheimische zu einem neuartigen Kunsterlebnis vereinen.

Gerry Amann erhielt sein Bildhauer-Diplom in der Meisterklasse von Bruno Gironcoli vor 7 Jahren in Wien. Er stellte u.a. beim Steirischen Herbst in Wien, Bregenz, Los Angeles, in Polen und in Italien aus. Er gewann den Römerquelle-Preis und das Schindler-Stipendium für die USA.

Philipp Hämmerle studierte bei Avramidis und Pistoletto in Wien, arbeitete 4 Jahre als Assistent von Daniel Spoeri in Italien, Frankreich und in der Schweiz. 1996 erhielt er sein Diplom mit Auszeichnung bei Pistoletto, stellte in Wien, Mailand, Bregenz und Viktorsberg (Personale) aus; derzeit arbeitet er hauptsächlich in New York und Los Angeles, vor allem mit Gummi-Materialien, die er in verschiedensten Transformationen und Verfremdungen vorführt, aber auch an Landschaftsinterventionen und Landschaftsdesign.

Arlberg-Gäste und Besucher dürfen sich auf ein ganz besonderes Kunsterlebnis im Februar freuen!

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