Auer: Kinderbetreuung für Familien oft von existentieller Bedeutung

Niederösterreich muß dem Bedarf an Betreuungsplätze Rechnung tragen

St. Pölten, (SPI) - "Mit dem Landtagsbeschluß des Kinderbetreuungs- und Kindergartengesetzes wurde erstmals eine umfassende Kinderbetreuung von 0 bis 16 Jahren ermöglicht.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen wird das Kindergartengesetz
noch nachajustiert wodurch die Kinderbetreuung den Anforderungen
der Kinder und Eltern noch besser entgegenkommen soll, wobei aber konservativen Experimenten, wie dem Kinderbetreuungsscheck, eine klare Absage erteilt werden muß", stellt die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Helene Auer, in einer Stellungnahme fest.****

Die Einführung eines Kinderbetreuungsschecks würde aber für die Frauen und ihre Familien einen realen "Netto-Einnahmenverlust" bedeuten, da sämtliche Sonderunterstützungen sowie das Karenzgeld parallel abgeschafft würden. Weiters wäre insgesamt das Familieneinkommen genau jener Familien schwerst gefährdet, welche zu den geringen Einkommensklassen zählen. Denn die mit dem Kinderbetreuungsscheck in Hand gehende Übernahme der Kinderbetreuungskosten - beispielsweise in Kindergärten - würde das Familienbudget nicht nur regional unterschiedlich, sondern in den meisten Fällen auch über die Betragshöhe des Schecks von etwa 6.000 bis 7.000 Schilling belasten.

"Im Gegenteil sollten die Betreuungseinrichtungen ausgebaut werden und somit Wiedereinsteigerinnen eine wirkliche reale Chance
gegeben werden, nach der Kinderpause wieder in den Arbeitsmarkt einzutreten. "Diesen Herausforderungen werden sich die Sozialdemokraten stellen - aber auch vehement gegen die
konservative Familienpolitik und ihre Experimente auftreten", schloß Auer.
(Schluß) fa

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