Wer sind die geheimen Geldgeber des Doktor Klestil ? Warum hat er alles, was im vorgelegt wurde, ungeprüft unterschrieben ?

Baumeister LUGNER, heute in Salzburg unterwegs, sagte bei Wahlveranstaltungen in Salzburg und Hallein:

"Der Herr Bundespräsident meidet die Konfrotation, er will sich keiner Fernsehdiskussion stellen. Er will, so läßt er den Wählern ausrichten, allerdings doch in Fernsehsendungen auftreten. Es ist natürlich für ihn angenehmer, die ORF-Berichterstatter zu Stichwortgebern, Jubelbildverbreitern und Souffleuren zu machen. Wir erinnern uns gut an den Fall Oberhauser: Der tüchtige Journalist war bei der Wahlberichterstattung durch kritische Fragen aufgefallen, er wurde politisch entmannt und muß sich jetzt der ORF-Sportberichterstattung widmen.

Ich wollte dem Herrn Doktor Klestil zwei wichtige Fragen stellen, deren Antwort die Österreicher noch vor der Wahl erfahren sollten:

Wer sind die geheimen Geldgeber des Doktor Klestil ? Wer finanziert seine Wahlwerbung ? Wer ist interessiert, viele Millionen dafür zu zahlen, daß Dr. Klestil weiter Bundespräsident sein soll ? Sind es die Parteien ? Oder sind andere Interessen dahinter ? Handelt es sich um versteuerte Gelder ? Kommt das Geld aus dem Ausland ? Seit 63 Tagen, seit 29. November 1997, ist diese Frage von Dr. Klestil nicht beantwortet. Ich bezahle meine Wahlwerbung selbst.

Warum hat er alles, was im vorgelegt wurde, ungeprüft unterschrieben ? Viele Gesetze, durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt, wurden kurz danach vom Verfassungsgerichtshof aufgehoben. So hat ein einfacher Familienvater die Familienbesteuerung aufheben lassen.

Österreich würde besser dastehen, wenn der Herr Bundespräsident, wie andere Beamte auch, prüfen und überlegen würde, was und warum er unterschreibt. Er sollte nicht alles, was ihm die Parteien vorlegen, ungeprüft unterschreiben. Doktor Klestil sollte bedenken, dass erst seine Unterschrift die Gesetze in Kraft setzt. Ich werde als Bundespräsident sorgfältig prüfen, was ich unterschreibe, wie es jeder vernünftige Mensch macht." sagte Lugner.

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