Posch: ÖVP-Plakataktion gegen Fasslabend NATO-Beitritt würde 60 Millionen kosten

Niederösterreich (OTS-SPI) "Die ÖVP-NÖ plakatiert in
Wahrheit gegen den eigenen ÖVP-Minister Fasslabend, denn
der ist es, der mit seinen NATO-Planspielen unser Bundesheer
erst reformbedürftig gemacht hat", sagte heute SPÖ-Landesgeschäftsführer Oswald Posch zur ÖVP-Plakataktion
vor jenen Kasernen, die Fasslabend schließen lassen möchte.

Hätte sich Fasslabend mehr um die Verbesserung des
Ansehens des Heeres in der Öffentlichkeit, um
Verbesserungen der Unterkünfte und um eine bessere
Bewaffnung der Soldaten gekümmert, anstatt um NATO-
Planspiele, dann würde sich unser Heer jetzt nicht in einer derartigen Krise befinden, die rasche Reformen notwendig
macht". sagte er.

"Mit ihrer Heerespolitik hat die ÖVP dem Heer aber auch
dadurch geschadet, daß damit die Bemühungen des
motivierten Kaderpersonals nach Imageverbesserung zunichte
gemacht wurden und das Heer wieder ins Gerede gekommen
ist", stellte er weiter fest.

"Die ÖVP sollte daher ihren unverständlichen NATO-Kurs,
den die Niederösterreicher gar nicht wollen, beenden und zu
einer konstruktiven Heerespolitik zurückkehren, die dem Heer Akzeptanz in der Bevölkerung und den jungen Soldaten
bessere Unterkünfte und Bewaffnung bringt. Noch dazu, wo ein NATO-Beitritt Österreichs 10 Jahre lang 6 bis 7 Milliarden Schilling, in Summe also mehr als 60 Milliarden kosten würde", sagte er abschließend.
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