Nach den Ereignissen auf der Außenring Autobahn:

Zahlreiche Maßnahmen, um Verkehrschaos zu vermeiden

St.Pölten (NLK) - Maßnahmen zur Verbesserung der Information
und der Koordinati-on der Einsatzkräfte standen heute im Mittelpunkt eines Gespräches in der Straßen-meisterei Alland, an der Vertreter des NÖ Straßendienstes, der Gendarmerie, der Auto-fahrerklubs, der Feuerwehr, der Rettung, des Bundesheeres und des Verkehrsfunks teilnahmen. Hintergrund dieses Gespräches bildete
die Ereignisse in der Vorwoche auf der A 21 Außenring Autobahn,
als in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Schneefäl-le zu einem Verkehrschaos führten. Um solche Vorkommnisse künftig zu vermeiden, ist an eine Reihe von Maßnahmen gedacht. So sollen
unter anderem mehrsprachige Fol-der und elektronische Schilder
sowie eine bessere Beschilderung auf drohende Gefah-ren hinweisen. Vorgesehen ist auch ein Kettenzwang für alle Fahrzeuge, wenn es
die Witterungsbedingungen erfordern. Ebenso werden die Kontrollen, insbesondere für Lkw, verstärkt. Auch rasch abmontierbare Leitschienen werden in kritischen Bereichen montiert, um Einsatzfahrzeugen ein Vorwärtskommen zu ermöglichen. Auf der A 21 werden außerdem bereits in den nächsten Wochen Kettenanlegeplätze geschaffen. Derartige Einrichtung sind auch auf anderen Autobahnen geplant. Die Umsetzung der baulichen Maßnahmen erfolgt durch den NÖ Straßendienst.

Ganz wichtig wird künftig auch die Information sowie die verstärkte Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte sein, darüber sind sich alle Verantwortlichen einig. Dabei wird vor allem die NÖ Landeswarnzentrale eine zentrale Rolle einnehmen, die für den Fall der Fälle entsprechende Einsatzpläne ausarbeitet.

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