Schneechaos auf der A21: Krisengipfel bestätigt ARBÖ-Forderungen

Konstruktive Gespräche über gemeinsamen Alarmplan

Wien (ARBÖ) Beim Gipfelgespräch der Niederösterreichischen Landesregierung in Alland über Lehren aus dem Schneechaos von vergangener Woche auf der Wiener Außenringautobahn (A21), wurden
in konstruktiver Atmosphäre kurz- und längerfristige Verbesserungen des Krisenmanagements erörtert. Eine verbesserte Kommunikation und Koordination aller beteiligten Einsatzkräfte
soll in Hinkunft durch die niederösterreichische
Landeswarnzentrale erfolgen.

Die vom ARBÖ angeregten Maßnahmen für die Vermeidung von Pannen, wie sie in der Nacht auf den 22. Jänner passiert sind, stießen auf ein durchwegs positives Echo. Die Gendarmerie kündigte an, bei Verstößen gegen die Kettenanlegepflicht rigoros durchzugreifen. Von der Straßenmeisterei werden im Anlaßfall geeignete Kettenanlegeplätze auf der exponierten Außenringautobahn vorbereitet.

Die konkreten Forderungen des ARBÖ waren:

- Radiodurchsagen über Autobahnsperren oder Kettenpflichten
sollten mehrsprachig erfolgen. Vor allem Lkw-Fahrer aus östlichen Ländern sind mit ihren Deutschkenntnissen bei solchen Warnungen schnell überfordert.

- Rechtzeitige, gut sichtbare Hinweise auf Autobahnsperren oder Kettenpflicht. Diese Warnungen müssen schon frühzeitig (beispielsweise auf der A3 oder der A4) erfolgen um Ausweichrouten zielgerecht anfahren zu können.

- Aufbau eines Informations- und Leitsystems mit Wechselverkehrszeichen und Hinweisschildern im hochrangigen Straßennetz.

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