Was gegen schlechte Laune hilft / Und wie man sich wieder in den Griff bekommt

Stuttgart (ots) - "Wir brauchen Emotionen, wir dürfen uns von
ihnen aber nicht beherrschen lassen", sagt der Psychologe Randy Larsen von der Universität Michigan in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "Das Beste Reader's Digest." Schlechte Laune kann sogar gefährlich sein. Forscher haben herausgefunden, daß chronisch mißmutige und aggressive Menschen leichter herzkrank werden als andere.

Wer vor Wut schäumt, sollte erst einmal herausfinden, warum. Häufig ist Angst die Ursache schlechter Laune. Wer das erkannt hat, kann sich daranmachen, das Problem zu lösen - und dabei verschwindet auch die Angst.

Unsere Launen sind eng mit natürlichen biologischen Vorgängen verknüpft. Was wir essen, wie gesund und aktiv wir sind und sogar die Tageszeit können eine Rolle spielen. Eine normale Streßsituation kann einem bei niedriger Energie gewaltig zusetzen. Deshalb sollten Sie Ihrem eigenen Rhythmus folgen und Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration erfordern, zu den Tageszeiten erledigen, in denen die Energiekurve am höchsten ist.

Wenn wir unausgeschlafen sind, kann das unseren Gefühlshaushalt durcheinanderbringen. Enttäuschungen und Ärger zu beherrschen fällt uns dann viel schwerer. Weniger als sieben Stunden Schlaf sind für die meisten Erwachsenen nicht ausreichend.

Wer sich regelmäßig in der Natur beschäftigt, ist meist innerlich ausgeglichen. Wer keinen Garten oder Balkon hat, dem kann schon ein Blick durchs Fester auf Gras und Bäume helfen.

Miese Stimmung läßt sich auch durch Bewegung vertreiben. Schon ein zehnminütiger strammer Fußmarsch setzt Energien frei und baut Spannungen ab. Auch körperliche Arbeit baut Frust ab. Denn beim Schuften schüttet unser Körper den Streßhammer Beta-Endorphin aus.

Stimmungsschwankungen rühren oft von Neurotransmittern im Gehirn her, auf die auch unsere Nahrung Einfluß hat. Essen Sie deshalb regelmäßig; beginnen Sie mit einem Frühstück mit wenig Koffein und Zucker und trinken Sie mindestens sechs bis acht Glas Wasser pro Tag.

Hängen Sie nicht düsteren Gedanken nach. Alles in unserer Umgebung ist im wesentlichen neutral. Erst wir legen fest, ob die Dinge und Ereignisse positiv oder negativ sind. Die Frage lautet, wofür man sich entscheidet.

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