FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek schlägt vor: "Kasernenschließung in Wien, statt in Niederösterreich"

Wien (OTS) - "Wenn die Schließung von Bundesheerkasernen im Osten Österreichs tatsächlich erforderlich und mit den Mindestbedürfnissen unserer Landesverteidigung vereinbar ist, dann sollte man sich besser von einigen Kasernen in der Bundeshauptstadt trennen, statt die Garnisonen in den niederösterreichischen Grenzregionen zu zertrümmern!", fordert der freiheitliche Landesrat Hans Jörg Schimanek.

Es sei - so Schimanek - geradezu widersinnig, angesichts der immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Lage und der ausufernden Großkriminalität in fast allen Staaten des ehemaligen Ostblocks ohne 'wenn und aber' auf eine EU-Osterweiterung zu vertrauen und durch eine Schließung niederösterreichischer Kasernen den Sicherheitsstandard und damit die Lebensqualität der Mesnchen im grenznahen Raum drastisch zu reduzieren.

Auch wirtschaftliche und ausbildnerische Überlegungen sprechen laut Ansicht des freiheitlichen Politikers eindeutig für eine Erhaltung der NÖ-Garnisonen:

"In Wien stehen die zumeist veralteten Kasernen auf hochwertigem Baugrund, bei einem Verkauf könnten daher beträchtliche Einnahmen erzielt werden. Und im übrigen hat im Großstadtbereich der Einnahmenentfall für die Wirtschaft durch die Schließung der einen oder anderen Kaserne weitaus geringere Auswirkungen, als dies in niederösterreichischen Kleinstädten oder Gemeinden der Fall wäre. Nicht zuletzt schließlich spricht gegen Kasernenschließungen in Niederösterreich auch die unbestreitbare Tatsache, daß die Motivation der Grundwehrdiener und auch des Kaderpersonals im ländlichen Bereich ungleich höher einzuschätzen ist, als bei einem Großteil ihrer in Wien stationierten Kameraden. Während beispielsweise in der Bundeshauptstadt untergebrachte Soldaten am Ende ihrer Wehrdienszeit immer öfter von einer 'eigentlich verlorenen Zeit' reden, denken abgerüstete Soldaten aus kleinen ländlichen Garnisonen zumeist gerne und positiv an ihre Zeit beim Bundesheer zurück!"

Abschließend appelliert der freiheitliche Landesrat Hans Jörg Schimanek noch an die österreichbewußten Politiker in der SPÖ und schließt mit der Forderung: "Unsere Soldaten verdienen es einfach nicht, zum Spielball jener Kreise in der SPÖ zu werden, die von einem 'Gesundschrumpfen' des Bundesheeres reden, für die aber in Wahrheit der Begriff 'Landesverteidigung' zu den Fremdwörtern zählt und die das Bundesheer lieber heute als morgen völlig abschaffen wollen. Diese Leute" - so Schimanek - "müssen künftig von Mitentscheidungen in Bundesheerfragen unbedingt ferngehalten werden!"

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