FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek fordert: "Telearbeitsplätze für RollstuhlfahrerInnen beim Amt der NÖ Landesregierung!"

Wien (OTS) - "Akuten Nachholbedarf" hat nach Ansicht von FP-Landesrat Hans Jörg Schimanek die NÖ-Landesregierung bei der Beschäftigung von Schwerstbehinderten.

"Während andere Landesregierungen für RollstuhlfahrerInnen längst Telearbeitsplätze geschaffen haben, wobei die Betroffenen die ihnen zugeteilte Büroarbeit auf dem Telecomputer von zu Hause aus erledigen können, hat man in Niederösterreich für dieses Behindertenanliegen bisher noch keinerlei Verständnis gezeigt!", kritisiert der freiheitliche Politiker die bisherige Personalpolitik des Landes im Behindertenbereich.

Es sei auch höchste Zeit - so Schimanek - mit den Privilegien für Land und Gemeinden bei der Einstellung von Behinderten aufzuräumen. Während nämlich private Unternehmer laut Gesetz pro 25 Beschäftigte oder mehr einen Behinderten anstellen müssen, wird Gebietskörperschaften ein weitaus günstigerer Berechnungsmodus zugestanden.

"Dadurch wird nicht nur vielen Behinderten die Integrierung in einen normalen Arbeitsbetrieb erschwert, diese Bevorzugung von Ämtern und Behörden bedeutet auch eine gravierende Ungleichbehandlung zum Nachteil der ohnehin schon über Gebühr belasteten heimischen Wirtschaft!", ist Schimanek überzeugt. Und an die Adresse von Landeshauptmann Pröll als obersten Personalreferent des Landes richtet der freiheitliche Politiker die Forderung, beim Amt der NÖ Landesregierung durch Schaffung von Telearbeitsplätzen für eine rasche Einbindung auch Schwerstbehinderter in den Arbeitsprozeß Sorge zu tragen.

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LR Hans Jörg Schimanek

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