Penz fordert Fasans Verzicht auf Landtags-Kandidatur

Niederösterreich, 30.1.98 (NÖI) Wegen der Verurteilung durch das Oberlandesgericht Wien wegen übler Nachrede hat Bauernbunddirektor Johann Penz heute den Listenzweiten der Grünen bei der Landtagswahl am 22. März, Martin Fasan aufgefordert, auf seine Kandidatur zu verzichten. "Das Urteil ist nun rechtskräftig, auch wenn Fasan das nicht zur Kenntnis nehmen will und angekündigt hat, beim Obersten Gerichtshof Nichtigkeitsbeschwerde
einzubringen. Es gibt aber keine weitere Berufungsmöglichkeit", erklärte Penz. Mit der Ankündigung weiterer Schritte informiere Fasan die Öffentlichkeit neuerlich falsch.****

Die Grüne Spitzenkandidatin Weinzinger müsse sich nun ernsthaft überlegen, ob sie sich einen Verurteilten und somit Vorbestraften als Nummer zwei ihrer Liste leisten kann. Sie sollte sich ihrer Verantwortung bewußt werden und Fasan den Rücktritt nahelegen.

Mit dem Urteil gegen Fasan sei die beispielslose, unqualifizierte, jahrelange Verleumdungskampagne gegen Landesrat Franz Blochberger in sich zusammengebrochen . "Auch das
'Sprachrohr des Grün-Politikers', der Schwarzataler Bezirksbote, der ebenfalls rechtskräftig verurteilt worden ist, ist als Verbreiter von Unwahrheiten und Gerüchten entlarvt worden", so Penz.

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