Pröll: Mit High tech-Unternehmen in die Top Ten

Niederösterreich als Innovationsland Nummer 1

St.Pölten (NLK) - "Mit Unterstützung des von Land und Wirtschaftskammer Nieder-österreich aufgebauten Innovationsförderungsmodells haben wir Wachstumszahlen bei Unternehmensgründungen und Arbeitsplätzen zu verzeichnen, die Niederöster-reich zum zweitstärksten Unternehmerland nach Wien machen", sagte Landeshaupt-mann Dr. Erwin Pröll heute bei einer gemeinsam vom Club NÖ und der NÖ Wirt-schaftskammer veranstalteten Pressekonferenz über das NÖ Technologie- und Inno-vationsservice in Mödling.

Der Pressekonferenz vorangegangen war der Besuch bei drei Unternehmungen aus dem High-tech-Sektor im Bezirk Mödling, die Paradebeispiele für die Innovationsfä-higkeit und Innovationsbereitschaft niederösterreichischer Betriebe sind: Die Pro Med Technologie Konsult GmbH mit ihrer Initiative zur technischen Realisierung von Pro-duktideen aus der klinischen
Praxis im Bereich Kardiologie und Herzchirurgie, die Herbert
Austria GmbH, das größte österreichische Industrielackunternehmen mit Schwerpunkt auf ökologisch verträglichen und universell einsetzbaren Lacksystemen, Trägerin des Innovationspreises des Landes Niederösterreich 1997 für ein Elektro-blechbeschichtungssystem und die ABB Daimler Benz Transportation Austria Gmbh (Adtranz Austria), der weltweit größte Komplettanbieter von Schienenverkehrstechnik, Trägerin des Innovationspreises für den integrierten Gesamtantrieb IGA.

Im letzten Jahrzehnt habe Niederösterreich einen Zuwachs von 41 Prozent bei Be-trieben verzeichnet, während der Bundesdurchschnitt im Vergleich dazu bei 29,5 Pro-zent liegt, und die Zahl der
Betriebe hat sich in den letzten fünf Jahren um 11.500 er-höht. Als wichtigste Punkte einer modernen zukunftsträchtigen Standortpolitik nannte der Landeshauptmann den Ausbau des Bildungsangebotes, um weltoffene junge Menschen heranzubilden, den Abbau bürokratischer Hürden, wozu das Land Nieder-österreich jetzt den Verfahrensexpreß in Gang gesetzt hat, und schließlich den Unter-nehmen durch das NÖ Beteiligungsmodell Hilfe zu geben, die Eingangsrisken zu mi-nimieren.

Abschließend richtete Dr. Pröll einen Appell an die Niederösterreichischen Unter-nehmer und ihre Mitarbeiter, daran zu glauben, das hohe Ziel zu erreichen, mit High tech in die Top ten
zu gelangen. Gemäß dem Motto "Die Schnellen fressen die Lang-samen" haben die genannten Betriebe den Beweis angetreten, die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhalten und auszubauen.

Der NÖ Wirtschaftskammerpräsident Ing. Peter Reinbacher zeigte sich in seiner Stellungnahme stolz auf das Technologie- und Innovationsservice und die gemeinsam mit dem Land gesetzten Projekte. "Für die niederösterreichischen Betriebe zählt Inno-vation beinahe schon zur täglichen Routine. Durch Innovation, Forschung und intelli-gente Produkte werden wir in der Lage sein, den Wirtschaftsstandort Niederösterreich abzusichern."

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