Exportaktivitäten von Klein- und Mittelbetrieben

Neue Förderaktion läuft an

St.Pölten (NLK) - Die von Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann angekündigte neue Förderaktion des Landes zur Unterstützung von Exportaktivitäten kleinerer und mittlerer Unternehmen läuft nunmehr konkret an: In ihrer letzten Sitzung beschloß die NÖ Landesregierung die "Richtlinien für die Förderung der Markterschließung". Ziel ist es, so Gabmann, die Internationalisierung der niederösterreichischen Wirtschaft voranzutreiben und den Klein- und Mittelbetrieben zu helfen, die Chancen neuer Absatzmärkte für ihre Produkte und Dienstleistungen zu nützen.

Die Förderung besteht in der Gewährung eines Zuschusses von höchstens 25 Prozent und/oder eines unverzinslichen Darlehens von höchstens 25 Prozent der förderbaren Gesamtkosten, wobei Zuschuß und Darlehen mit jeweils höchstens 250.000 Schilling begrenzt
sind. In der Anlaufphase wird mit einem Kostenaufwand von 6 Millionen Schilling gerechnet.

Ausgangspunkt war eine Strukturanalyse, die im Rahmen des von
der EU mitfinanzierten RIS-Projektes (Regionale Innovationsstrategie) durchgeführt wurde. Bei Unternehmer-Workshops wurden vor allem Defizite im Bereich der Internationalisierung festgestellt. Die neue Förderung kann von kleineren und mittleren Unternehmen des Produktions- und Dienstleistungsgewerbes mit einer Betriebsstätte in Niederösterreich in Anspruch genommen werden. Gefördert werden Aufwendungen, die für erfolgreiche Exportaktivitäten notwendig und gerade in der Anfangsphase sehr kostenintensiv sind. Dazu gehören etwa Machbarkeits- und Marktanalysen als Entscheidungsgrundlage
für die Erschließung von Auslandsmärkten, die Auswahl von Vertriebs- und Kooperationspartnern, die Entwicklung von konkreten Marktkonzepten und Vertriebsplänen sowie ein begleitendes Vertriebscontrolling in der Phase des Marktaufbaues.

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