STADTWERKE MÜSSEN NOCH HEUER KAPITALGESELLSCHAFT WERDEN

Bis Februar 1999 muß die Neustrukturierung unter Dach und Fach sein

Wien (ÖVP-Klub) - In der heutigen Fragestunde im Wiener
Gemeinderat forderte der stellvertretende Klubobmann der Wiener Volkspartei, GR Dr. Matthias Tschirf erneut, im Laufe des heu-
rigen Jahres die Wiener Stadtwerke, insbesondere die Energieun-ternehmungen der Stadtwerke, in eine Kapitalgesellschaft umzu-wandeln. *****

Entsprechende Änderungen der Unternehmensstruktur müßten vorge-nommen werden, um auf dem europäischen Markt konkurrenzfähig zu bleiben. "Die Entwicklung des Strommarktes in Österreich hat gezeigt, daß wettbewerbsstarke inländische Lösungen nur dann möglich sind, wenn ein Unternehmen wie die Wiener Stadtwerke
mit allen Möglichkeiten des Gesellschafts- und Handelsrechtes agieren kann", erklärte Tschirf. Die Neustrukturierung müsse
bis Februar 1999 abgeschlossen sein, da zu diesem Zeitpunkt die europäische Liberalisierung des Strommarktes Platz greift.

Die Rechtsform der Kapitalgesellschaft sei Voraussetzung sowohl
für Kooperationen, als auch für Beteiligungen und Verschränkun-gen mit anderen Energieversorgungsunternehmen. Tschirf erin-
nerte daran, daß die Umwandlung bereits im Arbeitsübereinkommen von der ÖVP verlangt und durch Gemeinderatsbeschluß vom Juni
1997 weiter präzisiert wurde.

"Im Hinblick auf den Konsumenten und die Versorgung der Wirt-
schaft und damit des Arbeitsmarktes ist heuer noch die rasche Umsetzung der Strukturreform erforderlich", schloß Tschirf.

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