Kautz: Erhöhung der Pendlerbeihilfe - wirkungsvoller Anreiz für öffentlichen Verkehr

Erhöhung der Einkommensgrenzen als Gegensteuerung teurerer Tarife

St. Pölten, (SPI) - "Auch das Land Niederösterreich könnte einen wirklich konstruktiven Beitrag zur Förderung des öffentlichen Verkehrs und eine echte Hilfestellung für die Pendler unseres Landes leisten. Angesichts der überproportionalen Verteuerung der Tarife von Bus und Bahn ist eine entsprechende Anpassung der Einkommensgrenzen, welche für die Auszahlung der Pendlerbeihilfe des Landes Niederösterreich maßgeblich sind, ein Gebot der Stunde. Während das Einkommen der Bevölkerung im letzen Jahrzehnt nur um etwa 50 bis 60 Prozent gestiegen ist, wurde der Fahrpreis für die öffentlichen Verkehrsmittel nahezu verdoppelt", stellt der Neunkirchner Bürgermeister und SP-Labg. Herbert Kautz heute fest.****

"Auch muß eine grundsätzlichen Neustrukturierung der Pendlerbeihilfe angedacht werden, um den tatsächlichen Belastungen der Pendler hinsichtlich der zeitlichen und der kilometermäßigen Belastung ihres Arbeitsweges gerechter zu werden. So hat beispielsweise so mancher Pendler aus dem südlichen Niederösterreich zwar wesentlich weiter in die Bundeshauptstadt
als so mancher Wieneinpendler aus dem Weinviertel, die zeitliche Belastung ist aber aufgrund der entsprechenden
Verkehrsinfrastruktur vollkommen gegengleich verteilt.
Hinsichtlich der aktuellen Preisgestaltung bei den öffentlichen Verkehrsträgern nehmen dagegen die Fahrpreise mit steigender Kilometerleistung überproportional ab", so Kautz weiter.

"Mit einer Neufestsetzung der Einkommensgrenzen und einer etwaigen Anpassung der NÖ Pendlerbeihilfe an die aktuellen
Herausforderungen könnte man einerseits die Auslastung und die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsmittel maßgeblich steigern, andererseits wäre damit auch für mehr Gerechtigkeit für die Pendler gesorgt", so Kautz abschließend.
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