NEM: Ein herausragendes Jahr: Gewinn pro Aktie 70% höher vor Fusionsausgaben

Denver (ots-PRNewswire) - Die Unternehmen Newmont Mining
Corporation (NYSE: NEM) und Newmont Gold Company (NYSE: NGC) verzeichnen einen Gewinn pro Aktie von $0,27 im vierten Quartal 1997 und $1,07 pro Aktie für das Gesamtjahr vor den Kosten, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der Santa Fe Pacific Gold Corporation anfielen. Dazu stehen im Vergleich 1996 Gewinne von $0,14 pro Aktie im entsprechenden Quartal und $0,63 im Gesamtjahr für alle Santa Fe und Newmont-Betrieben zusammen.

Das Unternehmen gab auch bekannt, daß es weitere Schritte unternehmen wird, die Betriebe nach der Fusion zu optimieren und die willkürlichen Ausgaben zu reduzieren, um Rentabilität zu sichern und den Cash-flow in einer Zeit der niedrigen Goldpreise zu stärken.

Ronald C. Cambre, Chairman, Präsident und CEO von Newmont, sagte:
"1997 war ein herausragendes Jahr. Trotz eines realisierten Goldpreises, der um $0,41 Dollar pro Unze gefallen ist, haben wir erreicht, was wir uns vorgenommen hatten - und sogar noch mehr. Genauso wichtig ist es, daß das Unternehmen es geschafft hat, seine Führungsposition in der Industrie zu behaupten in einer Zeit der tiefen Instabilität durch niedrige Goldpreise." Er sagte, daß zu den Höhepunkten des letzten Jahres folgende gehören:

Die erfolgreiche und systematische Integration von Santa Fe und der Erfolg von Synergien, die das ursprüngliche Ziel von $80 Mio noch überschritten.

Die Rekordproduktion von beinah 4 Mio Unzen, ein 27%iger Anstieg von der gesamten Produktion von 3,1 Mio Unzen im Jahr 1996, da jeder Betrieb seinen Ausstoß erhöhte.

Eine 14%ige Reduktion der Gesamtbaraufwendungen auf $187 pro Unze, die Newmont zu dem kostenniedrigsten Produzenten macht unter den großen Goldunternehmen der Welt.

Der Baubeginn in Batu Hijau, Indonesien, dem größten Unterfangen in der Unternehmensgeschichte, der auf den Abschluß von Verträgen über Projektfinanzierung und Verkaufsverhandlungen in einer Höhe von $1 Mrd für das Kupferkonzentrate folgte.

In die Zukunft blickend, sagte Cambre, daß Newmont erwartet, bis zum Jahr 2000 jährlich zwischen 3,8 und 4 Mio Unzen Gold zu einer Gesamtbaraufwendung von weniger als $200 pro Unze zu produzieren. Batu Hijau wird das weitere Wachstum anheizen, wenn das Unternehmen in das 21. Jahrhundert eintritt. "Wir werden die Produktionspläne und Kapitalauslagen so angleichen, wie wir sie zur Maximierung des Cash-flow brauchen, um sicherzugehen, daß wir weiterhin wachsen können und gleichzeitig in einer starken finanziellen Position bleiben."

Spezifisch bedeutet das, daß Newmont 1998 seine Kapitalauslagen um $250 Mio reduziert durch eine Kombination von niedrigeren Kapitalausgaben, ein überarbeitetes Explorationsprogramm, überprüfte Abbau- und Produktionspläne, reduzierten Aufwendungen für Allgemein-und Verwaltungskosten und der kürzlich bekanntgegebenen Kürzung der Quartalsdividenden. Als Ergebnis dieser Veränderungen wird das Unternehmen in den USA etwa 500 Mitarbeiter oder 11% seiner dortigen Belegschaft entlassen.

Im vierten Quartal 1997 machte Newmont Mining einen Gewinn von $38,6 Mio, das zu 94% im Besitz von Newmont befindliche Unternehmen Newmont Gold verzeichnete einen Gewinn von $41,2 Mio, beide Summen entsprechen einem Gewinn pro Aktie von $0,25. In dieser Angabe enthalten sind endgültige Ausgaben für eine Fusion von $0,02 pro Aktie ($5 Mio vor Steuern für Newmont Gold), die in erster Linie mit der Abschreibung der verbleibenden Investition in einen ehemaligen Santa Fe-Betrieb in Montana anfielen. Außerdem machte das Unternehmen Ausgaben vor Steuern von $21,8 Mio für Entschädigungszahlungen geltend im Zusammenhang mit Arbeiterentlassungen, einer Abschreibung für gelagertes Refraktionserz niedriger Qualität in Carlin und für eine Abschreibung einer in Rupien lautenden ausstehenden Forderung. Im gleichen Quartal 1996 machte das Unternehmen Newmont Mining einen Gewinn von $21,5 Mio, Newmont Gold $23 Mio.

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Gold beliefen sich auf $412,2 Mio im Vergleich zu $305,5 Mio im Vorjahr. Der durchschnittlich realisierte Goldpreis sank pro Unze auf $330 im vierten Quartal 1997 im Vergleich zu $389 im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der Anteil von Newmont an der Goldproduktion erreichte im vierten Quartal 1.124.000 Unzen, ein neuer Unternehmensrekord. Im Vorjahr belief sich die Produktion auf insgesamt 858.400 Unzen. Die Produktion in den USA stieg um 24% auf 861.300 Unzen und profitierte davon, daß die Produktion in der Refraktionsverarbeitung um 80% stieg, da die Erzgrade und Erschließungsraten in der Schmelzverarbeitung in Carlin anstiegen und beide Dampf-Verarbeitungsbetriebe in Twin Creeks einen erfolgreichen Start erreichten. Die Produktion im Ausland stieg um mehr als 60% auf 292.000 Unzen, die den Anstieg in allen Produktionsstätten reflektieren. Die Gesamtbaraufwendungen für das Quartal fielen von $215 im Vorjahreszeitraum auf $185 pro Unze.

Im Gesamtjahr 1997 verzeichneten Newmont Mining einen Gewinn von $68,3 Mio, Newmont Gold einen Gewinn von $72,9 Mio oder $0,44 pro Aktie nach fusionsbedingten Ausgaben von $104,4 Mio ($162,7 Mio vor Steuern für Newmont Gold) oder $0,63 pro Aktie. Dies steht den Gewinnen von 1996 in Höhe von $98,6 Mio für Newmont Mining und $105,2 Mio für Newmont Gold gegenüber.

Die Santa Fe-Fusion, die im Mai durch einen Aktientausch abgeschlossen wurde, wurde als Interessensvereinigung gewertet. Daher wurden die Bilanzen von Newmont für alle Zeiträume vor der Fusion neu berechnet, um die Betriebe in Santa Fe mit einzubeziehen. Davor verzeichnete Newmont Mining für 1996 Gewinne von $85,1 Mio und Newmont Gold $94 Mio, beide Angaben entsprechen einem Gewinn pro Aktie von $0,86.

In den Goldumsätzen für das Gesamtjahr von $1,57 Mrd ist die Konsolidierung der peruanischen Betriebe Minera Yanacocha mit einbezogen in Übereinstimmung mit einem Urteil eines Obersten Gerichtes, daß Vorkaufsrechte nicht beachtet wurden und Newmont seinen Besitz von 38% des Unternehmens auf 54,1% aufstocken kann. Daraufhin wurde die Frage an das Höchste Gericht Perus weitergereicht, das mit einem geteilten Votum von zwei zu drei Anfang Januar nicht in der Lage war, eine Entscheidung zu treffen. Die abschließende Lösung steht aus, bis vier Richter eine übereinstimmende Entscheidung treffen. Ein sechster Richter ist zur Anhörung hinzugezogen worden. 1996, als Yanacocha als Aktivposten in die Berechnung miteinfloß, beliefen sich die Goldverkäufe auf $1,11 Mrd.

Der durchschnittlich realisierte Goldpreis 1997 betrug $354 pro Unze im Vergleich zu einem Durchschnittstagespreis von $327 während des Jahres. Der durchschnittlich realisierte Preis betrug 1996 $395 pro Unze. Etwa 30% der Produktion, hauptsächlich im Zusammenhang mit den früheren Santa Fe-Anlagen, wurde in beiden Jahren zu einem Durchschnittspreis von $412 pro Unzen 1997 und $416 pro Unze 1996 abgedeckt.

Die Goldproduktion stieg von 3.104.100 Unzen 1996 auf 3.956.800 Unzen im Jahr 1997. Die US-Betriebe produzierten 3.004.400 Unzen, die höchste Menge, die je ein Unternehmen in den USA erreicht hat. Die durch Oxid-Verarbeitung in Nevada produzierte Menge stieg von den 781.400 Unzen 1996 auf etwas über eine Million Unzen, da sowohl die Gradanteils- als auch Erschließungsraten verbessert wurden. In der Refraktionsverarbeitung stieg die Menge um 44% auf 959.100 Unzen und spiegelt damit die höheren Grade und Erschließungsraten in der Schmelzverarbeitung in Carlin und den Produktionsstart der Dampf-Verarbeitungsbetriebe in Twin Creek. Die Sickerproduktion im Mesquite-Werk in Kalifornien steig um 19% auf einen Rekord von 227.900 Unzen. Im vorangegangegen Jahr betrug die Gesamtproduktion der US-Betriebe 2.519.100 Unzen.

Die Produktion im Ausland entspricht 952.400 Unzen für 1997 gegenüber 584.200 Unzen im Vorjahr. In Yanacocha überstieg die Produktion erstmals 1 Mio Unzen (der Anteil von Newmont entspricht 530.900 Unzen), das Zarafshan-Newmont Joint-Venture in Usbekistan erreichte die erstellten Betriebsraten und produzierte 430.100 Unzen (215.000 Unzen), die Minahasa-Mine in Indonesia lag im ersten Jahr der Vollproduktion über der erstellten Rate und produzierte 206.500 Unzen.

Die Gesamtbaraufwendungen für das Jahr sanken um $31 auf $187 pro Unze. Alle Anlagen berichteten über deutliche Senkungen, wobei die Region Nevada die Gesamtbaraufwendungen von $324 auf $207 pro Unze durch die Synergien dank der Santa Fe- Fusion reduzieren konnte.

1997 erreichte Newmont eine Steuervergünstigung in Höhe von $7,9 Mio im Vergleich zu $15,9 Mio im Vorjahr. Die Steuern 1997 reflektieren die Konsolidierung der Einkommensverrechnung durch eine prozentual höhere Wertminderung durch gestiegene US-Produktion, Steuersynergien durch die Santa Fe-Fusion und Steuerrückzahlungen durch die Klärung von Bilanzierungsfragen im Jahr zuvor.

Während des Jahres investierte Newmont $466 Mio in Kapitalprojekte und Investitionen in angeschlossenen Betrieben und lag damit unter den $552 Mio, die 1996 von Newmont und Santa Fe gemeinsam aufgewendet wurden. Die langfristigen Verbindlichkeiten am Jahresende von $1,22 Mrd entsprachen einem Verhältnis langfristige Verbindlichkeiten zum Gesamtkapital von 42% gegenüber langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von $1,06 Mrd und einem Schulden-Kapital-Verhältnis von 40% am 31. Dezember 1996. Die liquiden Mittel beliefen sich am Jahresende 1997 auf $146 Mio und lagen damit niedriger als die $227 Mio des Vorjahres.

Die Korrekturen in den Betriebs- und Kostenplänen des Unternehmens für 1998 sollen die Kosten reduzieren und den Cash-flow maximieren. Die Flexibilität in der Produktion in Nevada wird dem Unternehmen erlauben, Kapitalaufwendungen zu verschieben und gleichzeitig einen hohen Produktionslevel zu behaupten. Die Betriebe in Peru, Usbekistan und Indonesien sind voll ausgelastet und werden auch 1998 außergewöhnlich niedrige Baraufwendungen benötigen. Der Anteil nicht-einheimischer Mitarbeiter wird so schnell wie möglich reduziert in Übereinstimmung mit den langfristigen Management-Plänen des Unternehmens.

Die Kapitalausgaben werden 1998 um etwa $145 Mio reduziert, während die Explorationsaufwendungen um etwa $30 Mio gestrafft werden. Die zielstrebigen Explorationsunternehmungen des Unternehmens werden die Betonung auf die volle Untersuchung der Umgebung von Santa Fe in Nevada und in die Goldsuche in der Nähe vorhandener Betriebe in Nevada und in Peru legen und weniger Aufwendungen für Neuexplorationen bereitstellen. Die Allgemein- und Verwaltungskosten werden um $15 Mio gekürzt.

Cambre bemerkte, daß das Projekt Batu Hijau zu 22% fertig ist und innerhalb des Budgets fortschreitet. Mehr als 5000 Ingenieure und Arbeiter sind in diesem Projekt beschäftigt, von denen zwei Drittel vor Ort sind. Das Projekt, bei dem von einer Abbaudauer von mehr als 20 Jahren ausgegangen wird, wird Ende 1999 die Produktion aufnehmen. Das Projekt La Herradura in Mexico, eine Zusammenarbeit mit Penoles, ist zu 66% fertiggestellt und wird im Juli den Betrieb aufnehmen. Die erwartete Jahresproduktion, an der Newmont einen 44%igen Anteil hat, wird durchschnittlich 150.000 Unzen betragen.

"Die Kombination aus unserer kostenniedrigen Betriebsführung und der Flexibilität in Abbau und Verarbeitung mit dem heute bekanntgegebenen Programm zur Erhaltung des Barbestandes bringt Newmont in die günstigste Position, um aus den Möglichkeiten auf dem heutigen Markt mit seinen niedrigen Goldpreisen das Beste zu machen," sagte Cambre. "Wenn sich der Goldpreis erholt, was er unbestreitbar wird, werden wir als stärkster Produzent in Nordamerika hervorkommen."

Diese Presseerklärung enthält zukunftsbezogene Aussagen, zu denen Schätzungen über eine zukünftige Goldproduktion, Schätzungen über zukünftige Produktionskosten und Erwartungen zukünftiger Kapitalaufwendungen und anderer Kapitalbedürfnisse gehören. Solche zukunftsbezogenen Aussagen sind bestimmten Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die dazu führen könnten, daß die tatsächlichen Ergebnisse von den Projektionen materiell abweichen. Zu diesen Risiken und Unsicherheiten gehören unter anderem ein Absinken des Goldpreises, der manche Projekte unwirtschaftlich machen, die Gewinne vermindern oder eine Änderung der derzeitigen Abbau- und Produktionspläne auslösen oder eine Veränderung der Erzgrade herbeiführen könnte, die die Steigerung der Produktionskosten und die Verminderung des Cash-flow zur Folge haben könnte. Eine detaillierte Ausführung solcher Risiken ist in dem Bericht 10-K des Unternehmens für das am 31. Dezember 1996 endende Geschäftsjahr einzusehen.

ots-Originaltext: Newmont Mining Corporation
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