ÖBB verwahren sich gegen Quersubventions-Vorwurf

Wien (OTS) - Die ÖBB weisen den Vorwurf der österreichischen Spediteure, wonach es wettbewerbsverzerrende Quersubventionen im Stückgutverkehr gäbe, auf das Schärfste zurück. Die ÖBB werden laufend - wie jedes andere Unternehmen auch - von einem Team von Wirtschaftsprüfern (Europatreuhand, Prof. Jonasch, Dr. Platzer) auf ihre ordentliche Geschäftsgebarung geprüft. Der Prüfbericht wird jährlich dem Aufsichtsrat der ÖBB vorgelegt.

Zusätzlich werden vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr Spezialprüfungen in Auftrag gegeben, die die ordnungsgemäße Verrechnung zwischen den Unternehmensbereichen Absatz und Infrastruktur überwachen.

Die Trennung der ÖBB in die Bereiche Absatz und Infrastruktur basiert auf dem Bundesbahngesetz 1992 in dem die Richtlinien der EU bereits voll berücksichtigt wurden.

Außer den bereits genannten Prüfungen werden überdies vom Verkehrsministerium Sonderprüfungen im Bereich Infrastruktur punktuell vergeben.

Die ÖBB stehen zu 100 Prozent im Eigentum der Republik Österreich und unterliegen daher auch der Prüfung durch den Rechnungshof.

Quersubventionierungen innerhalb der ÖBB sind durch die angeführten Sicherheitsmechanismen auszuschließen, wodurch die Vorwürfe der österreichischen Spediteure jeglicher Grundlage entbehren.

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB Kommunikation

Birgit Drapela 5800 - 35 188

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB/OTS