"Mitteilung des Österreichischen Presserates

Wien (OTS) Am 28. Jänner 1998 fand die konstituierende Sitzung sowie die Neuwahl der Vorsitzenden des Österreichischen Presserates für die Funktionsperiode 1998/99 statt.

Chefredakteur Rudolf Chmelir wurde zum Vorsitzenden des Presserates gewählt; damit ist er zugleich Vorsitzender des Senates I. Stellvertretende Vorsitzende sind: Paul Vecsei (zugleich Vorsitzender des Senates II), Freda Meissner-Blau (zugleich stellvertretende Vorsitzende des Senates I), Prof. Hans Ströbitzer (zugleich stellvertretender Vorsitzender des Senates II).

Weitere Mitglieder des Presserates:

Verband Österreichischer Zeitungen
(VÖZ):Birgit Braunrath-Tartarotti
Dr. Andreas Koller
Mag. Benedikt Kommenda
Dr. Katharina Krawagna-Pfeifer
Chefredakteur Josef Riedler
Dr. Walter Schaffelhofer
Mag. Claudia Volak
Dr. Kurt Wimmer

Journalistengewerkschaft: Alexander F. Baratsits
Dr. Wolfgang Biedermann
Christa Karas
Mag. Ditta Rudle
Chefredakteur Hannes Schopf
Gisela Vorrath
Dr. Paul Yvon
Dr. Astrid Zimmermann

Österreichischer Zeitschriftenverband:Dr. Wolfgang Brandstetter Chefredakteur Günther Greul

Presseclub Concordia:Dr. Andy Kaltenbrunner
Paul Fritz

Als Ombudsmann wurde erneut Peter Klar bestellt.

Der Österreichische Presserat nahm die erste Sitzung im Kalenderjahr zum Anlaß, Bilanz über das abgelaufene Jahr 1997 zu ziehen. Dabei möchte der Österreichische Presserat Herrn Dr. Hubert Feichtlbauer, der nach langjähriger Tätigkeit im Presserat seine Funktion zurückgelegt hat, seinen ausdrücklichen Dank sagen. Feichtlbauer hat sich bei der Ausarbeitung des Ehrenkodex sehr verdient gemacht und gilt als treibender Motor der Reform. Gleichzeitig war er ein ruhender Pol in der Umgestaltung des Presserates und hat stets Loyalität und Zivilcourage bewiesen, wie der bisherige Vorsitzende Paul Vecsei in seiner Ansprache betonte. Insgesamt tagten die Senate im Jahr 1997 18 mal, davon der Erste Senat 8 mal, der Zweite Senat 10 mal. Die Vollversammlung tagte im abgelaufenen Jahr dreimal.

Im Jahr 1997 wurden insgesamt 60 Beschwerden beim Presserat eingereicht. Drei Verfahren des Presserates wurden durch einvernehmliche Regelung zwischen Mitteilendem und Druckwerk erledigt, in 19 Fällen fand der Presserat keinen Grund zum Einschreiten, in 11 Fällen erkannte der Presserat auf Verletzung des Ehrenkodex, in 15 Fällen auf schwere Verletzung. Viermal wurde eine Mitteilung vom Beschwerdeführer zurückgezogen, vier weitere Fälle wurden bis zum Vorliegen rechtskräftiger Gerichtsurteile zurückgestellt. Durch Vermittlung des Ombudsmannes Peter Klar konnten einige Mitteilungen noch vor Einleitung eines Verfahrens einvernehmlich erledigt werden."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Presserat
Peter Klar (Ombudsmann) 0732/68 35 97

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