Wie wirkt sich neues Kulturförderungsgesetz aus?

Band 4 von "Kunst im öffentlichen Raum" gibt Teilauskunft

St.Pölten (NLK) - "Die Kunst im öffentlichen Raum ist absolut notwendig, aber keine Zwangsbeglückung mehr. Das neue 1996 beschlossene Kulturförderungsgesetz, das jetzt eine Pool-Lösung vorsieht und davon abgeht, Fördermittel an ein jeweiliges Bau-objekt zu binden, hat sich schon in der Anfangsphase bewährt", stellte Landeshaupt-mannstellvertreter Liese Prokop heute mittag
bei der Präsentation des 4. Bandes der Reihe "Veröffentlichte Kunst, Kunst im öffentlichen Raum in NÖ" fest. Dieser Band behandelt den Zeitraum von 1995 bis 1997. Enthalten ist, was in dieser Zeit im öffent-lichen Raum an Kunstwerken entstanden ist, insgesamt sind 33 Künstler dokumen-tiert. Das Werk wuchs auf 219 Seiten an, da auch die künstlerische Ausstattung des Regierungsviertels enthalten ist und auch eine Plakataktion zum Thema "Fremd" do-kumentiert wird, die die Kulturabteilung des
Landes gemeinsam mit der Tageszeitung "Standard" im Vorjahr durchgeführt hatte. Alle künstlerischen Projekte sind mit Fotos dokumentiert, das Buch erschien wegen der großen Nachfrage im Ausland in deut-scher und in englischer Sprache.

"Ich bin froh darüber, daß das Gesetz nach wirklich schwierigen Verhandlungen Wirklichkeit geworden ist. Die Bilanz im Teilbereich ‘Kunst im öffentlichen Raum’ zeigt, daß es sich voll bewährt", meinte Prokop.

Das Buch ist im Handel um 425 Schilling erhältlich, auch die drei anderen Bände, die die Jahre 1991 bis 1993, 1993 bis 1995 und 1995 bis 1997 enthalten, sind wieder zu haben.

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