Brenner-RoLa soll wieder ÖKOMBI-Zugpferd werden

Wien (OTS) - RoLa-müde gewordene Straßentransporteure sollen wieder öfter auf die Schiene. Mit einem Fahrplan im 2-Stunden-Takt und deutlich reduzierten Preisen soll die Rollende Landstraße über den Brenner wieder attraktiver werden. Zum Einstand lockt die ÖKOMBI mit einem Billig-Tarif.

Ab 1. Februar werden zwei RoLa-Züge mehr pro Tag als bisher den Brenner-Paß frequentieren. Diese Kapazitätssteigerung auf insgesamt täglich 12 Züge je Richtung soll wieder mehr Frächter von der umweltverträglichen Huckepack-Lösung überzeugen. Ein preisgünstiger Aufbau-Rabatt soll die höheren Kapazitäten auch rascher auslasten.

Bis 41 Prozent Rabatt auf die RoLa-Fahrt bei Tag sollen in einer vom 15. Februar bis 18. April geplanten Billig-Aktion wieder mehr LKWs auf die Rollende Landstraße über den Brenner locken. Für Nachtschwärmer wird es auf der Brenner-RoLa bis 24 Prozent Preisnachlaß geben.

Vor allem die von den Auswirkungen des Schengener-Abkommens wieder auf die Straße gelockten ÖKOMBI-Kunden, die zu 50 Prozent aus Drittstaaten kommen und durch die offenen Grenzen immer häufiger durch die Kontrollnetze der österreichischen Behörden schlüpfen, sollen mit dem attraktiveren Angebot einer dichteren, preisgünstigeren RoLa-Verbindung über den Brenner, wieder von den Vorteilen des Kombinierten Verkehrs überzeugt werden. Damit kommen ÖKOMBI und ÖBB auch einem Wunschdes österreichischen Verkehrsministers, Dr. Caspar Einem, nach, der sich von günstigeren Tarifen auf der Rollenden Landstraße eine höhere Akzeptanz durch die Frächter verspricht und in dieser Aktion ein vorbildliches Signal für die Lenkung des Schwerverkehrs weg von der Straße hin auf die Schiene sieht.

PR-Betreuung:Dr. Gabriela Walsch Public Relations
A-1010, Freyung 6/10/2
Tel: 01/532 03 32, Fax: 01/532 03 33
E-Mail: gabriela.walsch@walschpr.at

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS