Deutsche Bank AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

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Der Vorstand der Deutschen Bank
AG geht, davon aus, dem Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 31. März 1998 bei Vorlage des Jahresabschlusses 1997 erneut eine Dividende von DM 1,80 je Aktie vorschlagen zu können. Eine Dotierung der offenen Rücklagen ist nicht beabsichtigt.

Die Bank hat ein umfassendes, auf drei Jahre ausgerichtetes,weltweites Programm zur Neuorganisation der Aktivitäten des Konzerns eingeleitet. Ziel dieser Naustrukturierung ist es, den Konzern auf die sich ändernden Umfeldbedingungen zu Beginn des nächsten Jahrtausends auszurichten und stärker auf Märkte und Kunden zu fokussieren. Die Bank wird im Rahmen dieses Maßnahmenpakets zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes umfangreiche Rückstellungen für Neustrukturierungen und Um- und Ausbau- maßnahmen in einem Gesamtvolumen von DM 2,5 Mrd. im Jahresabschluß 1997 vornehmen.

Vor allem wegen des im 4. Quartal 1997 erkennbar gewordenen Asien-Risikos soll eine zusätzliche Risikovorsorge von DM 1,4 Mrd. getroffen werden. Insbesondere hierdurch ermäßigt sich das Betriebsergebnis im Konzern um rund ein Drittel gegenüber dem Vorjahr. In den Problemländern Asiens (Südkorea, Thailand, Malaysia, Indonesien) hat die Deutsche Bank Forderungen aus Kredit- und Margengeschäften von insgsamt DM 9 Mrd., von denen jeweils die Hälfte auf Banken und Unternehmen entfallen.

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