SIVEC : NICHT SPÖ SONDERN FASSLABEND GEFÄHRDET NÖ

Auch LH weiß nicht, was die Mobilisierungstärke ist

St. Pölten (SPI) Auch der Herr Landeshauptmanns weiß nicht, was die Mobilisierungsstärke des Bundesheeres ist und offensichtlich die laufende Diskussion nicht mitbekommen - denn
von einer Halbierung des Bundesheeres war und ist nicht die Rede, stellte der Sicherheitssprecher der SPÖ-NÖ, Landtagsabgeordneter Herbert Sivec, Dienstag zu neuerlichen falschen Behauptungen im
Zuge der Bundesheerdebatte, dermal von höchster Landesebene. "Niemand in der SPÖ spielt mit der Sicherheit in diesem Land. Vielmehr ist der ÖVP-Verteidigungsminister ist seit Jahren Reformvorschläge schuldig geblieben und ausser Kasernenschließungen fällt ihm bis jetzt nichts wirkliches ein. Künstliche Aufregungen über die Mobilisierungsstärke gepaart mit gezielter Fehlinformation können darüber auch nicht hinwegtäuschen", betonte Sivec.

Es erhebt sich aber die Frage, warum Pröll nicht gegen Fasslabends geplante Schließungen der Babenberg-Kaserne in Wöllersdorf, Dabsch-Kaserne bei Korneuburg, Prinz Eugen- Kaserne bei Stockerau,
Mark Aurel-Kaserne in Hainburg sowie der Reduzierungen in den Kasernen in Neulengbach und St. Pölten protestiert, die im Unterschied zu einer Reduzierung der Mobilsierungsstärke in
einigen Jahren jene Auswirkungen haben würde, die Pröll so vehement bekämpfen will. "Und der SPÖ zu unterstellen, daß Fasslabend ihr Minister sei, ist schlicht lächerlich, genauso wie das Bemühen der Mobilisierungstärke im Hinblick auf das Hochwasser schlicht absurd ist - denn es gab keine Generalmobilmachung gegen das Hochwasser, wie auch gestern schon ÖVP-Abgeordneter Klupper
zur Kenntnis nehmen mußte", merkte Sivec abschließend an. (Schluß)nk/ns

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