Mit Preisdisziplin und Qualitätsverbesserungen zum Erfolg

Tourismuswirtschaft sieht optimistisch in die Zukunft - "Offensive der Gastlichkeit" läuft weiter

Wien (PWK) - Österreichs Wintertourismus kann sich über einen perfekten Saisonstart freuen. Dank der jüngsten Neuschneezuwächse sieht auch für Februar die Buchungssituation hervorragend aus. In der laufenden Saison ist insgesamt mit einem Umsatzplus von rund drei Prozent zu rechnen. Nach 78,5 Milliarden Schilling im Winter 1996/97 sind in der laufenden Saison 1997/98 rund 81 Milliarden zu erwarten, teilte der stellvertretende Obmann der Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Rainhardt Buemberger, Dienstag anläßlich der atb in Wien vor in- und ausländischen Journalisten mit. ****

Diese positive Entwicklung ist aber bei weitem nicht allein ein "Geschenk des Himmels". Vielmehr ist es der Tourismusbranche aus eigener Kraft gelungen, durch gelebte Gastlichkeit, eiserne Preisdisziplin und neue Investitionen in die Qualität des Angebots eine willkommene Trendumkehr einzuleiten, betonte Buemberger.

Die beim internationalen Tourismus Forum der Bundessektion Tourismus 1996 in Mayrhofen gestartete Gastlichkeits-Offensive wird im laufenden Jahr fortgesetzt und auf neue wichtige Zielgruppen ausgeweitet, kündigte Buemberger an.

Wie eine Analyse der Hotelangebote ergibt, ist das Preisniveau der heimischen Beherberger seit längerem absolut stabil, teilweise sogar niedriger als im Vorjahr. Diese Stabilität hat die internationale Konkurrenzfähigkeit des heimischen Tourismus stark verbessert. Im Vorjahr erreichten die Tourismusinvestitionen das Rekordniveau von rund zehn Milliarden Schilling. Dies ist ein Viertel mehr als 1996, als - bedingt durch die schlechte Konjunktur - "nur" acht Milliarden Schilling in die Verbesserung des Angebots gesteckt wurden.

"Mehr als viele andere Zahlen läßt diese Entwicklung den neugewonnenen Optimismus in der heimischen Tourismusbranche deutlich werden", faßt Buemberger zusammen. Die ständigen Investitionen in die Qualität werden vom Gast übrigens gerne honoriert. Nach Erhebungen des WIFO ist im Vorjahr der reale Aufwand pro Nächtigung gegenüber 1996 um 3,5 Prozent gestiegen.

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Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

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