Dezentralisierung der Landesverwaltung

Weitere Telearbeitsplätze im Bezirk Mistelbach

St.Pölten (NLK) - Noch mehr Bürgernähe und die Erhaltung von qualifizierten Arbeitsplätzen in den Grenzregionen, das sind die Ziele der Dezentralisierung in der NÖ Landesverwaltung, die seit Mitte der achtziger Jahre parallel zur Errichtung der Landeshauptstadt forciert wurde. Derzeit sind schon fast 800 Bedienstete des Amtes der NÖ Landesregierung in ganz Niederösterreich verteilt, allein im vergangenen Jahr wurden
wieder an die 50 Mitarbeiter aus den Zentralstellen in die
Regionen verlagert. Nun erfolgt der nächste Schritt: Ab Februar werden vier Bedienstete - drei Prüforgane der Abteilung
Umweltrecht und Umweltkoordination zur Überwachung der Abfallverbringung im Weinviertel sowie eine Mitarbeiterin der Abteilung Vermessung - ihre Arbeit in derzeit nicht genutzten Räumen der Landwirtschaftlichen Fachschule Mistelbach aufnehmen. Damit konnte im übrigen auch den Bestrebungen zur Förderung berufstätiger Mütter und dem Wunsch einer Mitarbeiterin nach Teilzeitbeschäftigung Rechnung getragen werden.

Zusätzlich wird in Mistelbach ein "Desk-Sharing-Modell" installiert. Das bedeutet, daß ein Telearbeitsplatz (Bildschirm) nur an manchen Tagen benützt wird und an den übrigen Tagen, wenn sich der Mitarbeiter gerade an seinem Dienstort in St.Pölten befindet, auch an deren Bediensteten zur Verfügung steht.

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