Gewerbeverein: "Binnen-I" - Beamte rasten aus

Wien (OTS) - Das Binnen-I (z.B.LehrerInnen) war vergangenes Wochenende Gegenstand eines Treffens der Rechschreibreformkommission in Mannheim. Daran nahmen auch österreichische Vertreter teil.

Darüberhinaus beschäftigen sich mit dieser höchstrangigen Frage Spitzenbeamte im Unterrichtsministerium und der Vizepräsident des Wiener Stadtschulrates damit sogar seine eigene Behörde.

Das Problem ist nicht das Binnen-I - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) - in einer Aussendung: das Problem ist, daß es soviele - (zuviele) öffentlich-rechlich Bedienstete gibt, daß man sich mit dieser Randfrage überhaupt auseinandersetzt.

Wenn eine Administration derartige Fragen akademisch und kostenintensiv bearbeiten läßt, während Hochschulabsolventen schwerste Rechtschreibmängel aufweisen, liegt wohl der Beweis nahe, daß man beim Prioritäten setzen massive Probleme hat. Darüberhinaus -so der ÖGV - ist dies ein Beweis mehr, daß es zumindest um 30 Prozent zuviel Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Dienst Österreichs gibt.

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