Schittenhelm: Grüne stolpern von Drogenfreigabe zu Pendler- Strafsteuer

VP NÖ bleibt Anwalt der Steuerzahler und Pendler

Niederösterreich, 26.1.98 (NÖI) Als besonders bedenklich bezeichnete heute LAbg. Dorothea Schittenhelm die immer wieder geäußerte Forderung der Grünen nach einer Freigabe von Drogen für unsere Jugend. Internationale Beispiele zeigen uns, welche katastrophalen Folgen diese Idee nach sich zieht. Die Volkspartei Niederösterreich setzt sich für Initiativen ein, die unsere Jugendlichen vor der Drogensucht bewahren. So treten wir für Prävention ein. Künftig soll in allen Schulen, Vereinen und Jugendeinrichtungen eine gezielte Informationskampagne starten,
die unsere Jugend aufklärt und vor Mißgriffen bewahrt. Außerdem sollen die Eltern verstärkt in die Aufklärung miteinbezogen werden. In Niederösterreich werden rund 50 Millionen Schilling für die Drogenhilfe aufgewendet. Heuer sollen weitere fünf Millionen Schilling für Vorbeugeprojekte zur Verfügung gestellt werden. Das ist ein wirklicher Dienst im Kampf gegen die Drogen, so Schittenhelm.

Eine klare Absage erteilte Schittenhelm auch der Forderung der Grünen nach der Einführung einer Kilometerabgabe statt der Autobahn-Vignette für das gesamte Straßennetz. Dies würde für jeden Pendler zusätzliche Ausgaben in der Höhe von zigtausend Schilling bedeuten. Die Volkspartei Niederösterreich wird dieser zusätzlichen Belastung der Pendler sicherlich nie ihre Zustimmung geben. Die Autofahrer werden ohnehin schon genug zur Kasse
gebeten. Im Gegenteil: Wir werden alles daran setzen, um durch
einen raschen und zügigen Ausbau des Nahverkehrsnetzes, sowie
durch die Attraktivierung des öffentlichen Verkehrsnetzes unseren Pendlern das Leben zu erleichtern und um gleichzeitig sinnvolle Maßnahmen zum Schutz unserer Umwelt zu setzen.

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