Grasberger: SP-Rufe nach Heereshalbierung verunsichern Bevölkerung

Katastropheneinsatz des Heeres bei Hochwasser schon vergessen?

Niederösterreich, 26.1.1998(NÖI)"Die Äußerungen von SP-Kostelka im Zusammenhang mit der Halbierung des Heeres sind Unfug und bewirken lediglich eine Verunsicherung in der Bevölkerung und bei den Heeresangehörigen. Gerade im Bezirk Lilienfeld war der Ruf der Bevölkerung nach einem gut ausgerüsteten Bundesheer besonders laut, als im Sommer 1997 große Teile des Bezirkes überflutet waren.", so VP-Bundesrat Walter Grasberger.****

Die Hochwasserkatastrophe war schlimm genug, viele Menschen
verloren Hab und Gut, Betriebe gelangten in eine Existenzkrise.
Der exzellent organisierte Katastropheneinsatz unseres Heeres hat nicht zuletzt Betriebe und damit Arbeitsplätze im Bezirk
gesichert. Laut Bundesminister Fasslabend waren bei diesem Einsatz in Niederösterreich knapp 2.600 Mann und knapp 400 Fahrzeuge im Einsatz. Insgesamt wurden 137.000 Arbeitsstunden von den im Ensatz gewesenen Heeresangehörigen geleistet, so Grasberger.

"Mit der Idee Kostelkas, das Heer zu halbieren, würde auch die Leistungsfähigkeit des Heeres im Katastrophenfall halbiert. Das
ist im doppelten Sinn eine arbeitsplatzgefährdende Politik, für die ich absolut kein Verständnis aufbringen kann", schloß Grasberger.

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