Regionale Innovationszentren in Niederösterreich

Arbeiterkammer präsentierte Studie

St.Pölten (NLK) - Eine Studie zu den verschiedenen Typen von Innovationszentren und deren spezifische Eignung für die einzelnen Standorte in Niederösterreich präsentierte am Freitag die NÖ Arbeiterkammer. Regionale Innovationszentren bilden einen
wichtigen Impuls für den Einstieg in die Selbständigkeit von Jungunternehmern, indem sie Infrastruktur und Know-how zur Verfügung stellen.

In der von Abgeordnetem Mag. Herbert Kaufmann präsentierten Studie wurden 26 Standorte im gesamten Bundesland untersucht, um einen regionsspezifischen Überblick zu gewährleisten. An Technologieparks, Gründerzentren, Gewerbehöfe und Industrieparks werden im allgemeinen unterschiedliche Erwartungen geknüpft, so sind z.B. im dynamischen Wiener Umland eher Impulse in Richtung High-Tech-Produkte notwendig.

Als Voraussetzung für ein sinnvolles Netz regionaler Innovationszentren in NÖ präsentiert die Studie folgende Ergebnisse: Während die Südregion von Wiener Neustadt und anderen bereits in Planung befindlichen Außenstellen gut abgedeckt wird, wird der Raum Amstetten und Waidhofen an der Ybbs für das Mostviertel als gut geeignet für ein Gründer- bzw. Technologiezentrum angesehen. Für das Waldviertel wiederum bringt neben der in Gmünd bereits bestehenden Einrichtung Krems die
besten Voraussetzungen als Standort eines Gründerzentrums mit. Im Weinviertel sind es Korneuburg und Stockerau, die als Gewerbeparks mit Gründerzentrumsfunktion entscheidende Impulse für eine Entwicklungsstrategie im Nordosten des Landes liefern können.

Woran es im Moment noch fehlt, ist die umgehende Verwirklichung der Zentren in Verbindung mit ihrer entsprechenden finanziellen Absicherung. Schließlich geben die Innovationszentren nicht nur regionalpolitisch wichtige Impulse, sondern könne gerade auch im Hinblick auf die Ostöffnung eine wichtige Rolle übernehmen.

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