Chrysler veröffentlicht Bilanz für 1997

Auburn Hills, Michigan (ots-PRNewswire) - Die Chrysler Corporation (NYSE: C) gab heute für das Kalenderjahr 1997 Nettoverdienste in Höhe von $2,805 Mrd, oder $4,15 pro Stammaktie (bzw. $4,09 pro verwässerter Stammaktie) bekannt, im Vergleich dazu belief sich der Nettoverdienst im Kalenderjahr 1996 auf $3,259 Mrd, oder $4,83 pro Stammaktie (bzw. $4,74 pro verwässerter Stammaktie). Die Nettoverdienste im vierten Quartal 1997 betrugen $852 Mio, oder $1,30 pro Stammaktie (bzw. $1,28 pro verwässerter Stammaktie), verglichen mit Nettoverdiensten im vierten Quartal 1996 von $807 Mio, oder $1,14 pro Stammaktie (bzw. $1,12 pro verwässerter Stammaktie).

Der Nettoverdienst im Jahr 1997 markiert für Chrysler das drittbeste Jahr überhaupt, der Nettoverdienst des vierten Quartals 1997 macht das Quartal für Chrysler zum drittbesten vierten Quartal überhaupt.

Der Gewinn vor Steuern für das Kalenderjahr 1997 betrug $4,557 Mrd im Vergleich zu einem Gewinn vor Steuern von $6,092 Mrd im Kalenderjahr 1996. Der Gewinn vor Steuern im vierten Quartal 1997 belief sich auf $1,136 Mrd im Vergleich zu einem Gewinn vor Steuern von $1,591 Mrd im vierten Quartal 1996.

Im Dezember 1997 schloß Chrysler die Erstemission von Stammaktien des Tochterunternehmens Dollar Thrifty Automotive Group, Inc. (Dollar/Thrifty) ab für einen Nettoerlös von $387 Mio. Aus dieser Emission ergab sich ein Nettogewinn vor und nach Steuern von $73 Mio. Der Gewinn wird aufgeschoben und im noch verbleibenden Zeitraum mit einer Vereinbarung über Fahrzeuglieferungen zwischen Chrysler und Dollar/Thrifty verrechnet, die 2001 enden wird. Zusätzlich wurde in den Nettogewinn für das vierte Quartal 1997 ein bisher verschobener Gewinn von $60 Mio ($97 Mio vor Steuern) einbezogen aus dem Verkauf von Fahrzeugen durch Chrysler an Dollar/Thrifty.

(Dazu die zusätzliche Information unter "Besondere Posten")

"Angesichts solcher Rekordgewinne wie im letzten Jahr wußten wir schon, daß 1996 nur schwer zu wiederholen sein würde. Und doch, trotz eines 29tägigen teuren Streiks und mit der wohl ambitioniertesten Einführung neuer Fahrzeuge in der Geschichte von Chrysler sind unsere Ergebnisse für 1997 sehr gut, dank der Einsatzfreude und der harten Arbeit unserer Leute," sagte Robert J. Eaton, Chairman und CEO.

"1997 haben wir drei brandneue Produkte eingeführt: den Dodge Durango, den Dodge Intrepid und den Dodge Concorde, zwei bedeutsame neue Modelle, den Dodge Ram Quad Cab und den 5,9 Liter-Jeep Grand Cherokee Limited, sowie wichtige Neuausführungen des Ram Van und des Ram Wagon," sagte Eaton. *Und durch die Lieferbarkeit der neuen Modelle Chrysler 3000 M und Chrysler LHS Mitte des Jahres sind wir für 1998 in einer guten Position.

Noch einmal, wir sind sehr erfreut über die Anerkennung, die unsere Produkte in diesem Jahr bekommen haben, mehr als 53 Auszeichnungen weltweit haben wir gesammelt, darunter für den Dodge Intrepid eine Nennung unter den *Ten Best" von Car & Driver, für den Jeep Grand Cherokee 5,9 Limited den Titel *4x4 of the Year" von 4 Wheel & Off-Road und für den Dodge Durango den Titel *Sport-Utility Vehicle of the Year" von der Zeitschrift Four Wheeler," sagte er.

"Und unsere Produkte werden überdies enthusiastisch auf dem Markt angenommen: Rekordverkäufe bei den Einzelhändlern im November und Dezember haben uns das zweitbeste Jahresverkaufsergebnis in den Vereinigten Staaten beschert," sagte Eaton. "Die Nachfrage nach dem Dodge Durango ist groß, und wir erwarten, daß die ganz neuen Dodge Intrepid und Chrysler Concorde 1998 den Bereich Pkw unserer Produktion noch weiter abstützen werden.

"Besonders erfreulich ist es, daß unsere internationalen Verkaufszahlen weiterhin wachsen, trotz der Fluktuation in den Wechselkursen und dem wirtschaftlichen Tumult in vielen asiatischen Ländern," sagte er.

"Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Verbesserung der Qualität. Fünf Fahrzeuge von Chrysler stehen an der Spitze ihrer Klasse in dem Strategic Vision Total Quality Survey 1997, drei erhielten den Titel *bester seiner Klasse" in J.D. Powers "APEAL" Survey, und in der J. D.Power Initial Quality Study erreichten wir eine respektable Verbesserung von 20%, die beste in unsere Geschichte," sagte Eaton.

"So stolz wir auch auf unsere Erfolge sind, wissen wir doch, daß wir nicht da stehen, wo wir stehen sollten angesichts der Wettbewerbsumgebung, in der wir arbeiten. Wir bemühen uns um weiteren Fortschritt auf allen Ebenen unserer Produktion," sagte er.

"Wir haben unseren Anteilseignern 1997 solide Werte geliefert mit Aktienrückkäufen und Dividenden in einer Höhe von $3,2 Mrd. Dazu haben wir ein zusätzliches Rückkaufprogramm über $2 Mrd angekündigt, das zum Ende des Jahres 1998 abgeschlossen sein soll, je nach Markt-und allgemeiner Wirtschaftslage," sagte Eaton.

"Dank niedriger Zinsraten, Inflation und Ölpreisen und dem anhaltend hohen Kundenvertrauen muß der Ausblick auf 1998 positiv sein, trotz des von starkem Wettbewerb geprägten Marktes," sagte Eaton. *Wir sind davon überzeugt, daß Chrysler weiterhin in einer guten Position ist, sich auf den weltweiten Märkten zu behaupten und voranzukommen."

An anderer Stelle gab Chrysler bekannt, daß Anleger Stammaktien von Chrysler zu einer reduzierten Provision erwerben können über das TheDirect (Wz) Investment-Programm, das von der First Chicago Trust Company, New York, unterstützt wird.

Auf der Basis der Gewinne vor Steuern in den Vereinigten Staaten für das Jahr 1997 erwartet Chrysler, Erfolgsprämien von durchschnittlich $4.600 an dauernd beschäftigte Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten zu zahlen, im Vergleich dazu belief sich die durchschnittliche Prämie 1996 auf $7.900.

Weitere Ergebnisse 1997

Die Gesamteinnahmen 1997 beliefen sich $61,1 Mrd verglichen mit den Rekordeinnahmen für das Jahr 1996 von $61,4 Mrd.

Der prozentuale Anteil der Nettoeinnahmen an den Gesamteinnahmen sank 1997 auf 4,6% im Vergleich zu 5,7% 1996.

Die Anzahl der vom Werk ausgelieferte Fahrzeuge von Chrysler weltweit betrug 1997 2.886.981 im Vergleich zu 2.958.800 im Jahre 1996.

Die Zahl der in den Vereinigten Staaten und Kanada durch den Einzelhandel verkauften Fahrzeuge (inklusive Firmenwagen) betrug 1997 823.822 Pkw und 1.736.128 Trucks und Minivans verglichen mit 919.414 Pkw und 1.770.926 Trucks und Minivans im Jahr 1996. Der Marktanteil an Pkw (inklusive Firmenwagen) und für Trucks im Einzelhandel in den Vereinigten Staaten und Kanada zusammen betrug 1997 15,1% und liegt damit einen Prozent niedriger als 1996.

Die Zahl der Verkäufe durch den Einzelhandel auf internationaler Ebene wuchs auf 273.060 Stück für das Kalenderjahr 1997 und zeigt so gegenüber den 222.042 im Jahr 1996 eine 7%ige Steigerung.

Chrysler schloß 1997 ein Programm für den Rückkauf von Stammaktien über eine Summe von $2 Mrd ab. Seit dem Beginn des Rückkaufprogramms im Jahre 1995 hat Chrysler 175 Mio Stammaktien gegen eine Gesamtsumme von $5,2 Mrd wieder angekauft.

Standard & Poor's, Fitch Investors Service und Duff & Phelps verbesserten die Beurteilung über Chryslers langfristige Verbindlichkeiten von *A-" auf *A".

Im Februar 1997 verkaufte Chrysler zu einem Wert von $500 Mio 7,45%-Obligationen mit Fälligkeit 2097 und zu einem Wert von $600 Mio 7,45%-Obligationen mit Fälligkeit 2027 für Nettoeinnahmen von jeweils $485 Mio und $592 Mio. Im Juli 1997 verkaufte Chrysler zu einem Wert von $500 Mio 7,40%-Wechsel mit Fälligkeit 2097 für Nettoeinnahmen von $495 Mio.

Im August 1997 tilgte Chrysler 10,95%-Obligationen für einen Wert von $276 Mio mit Fälligkeit 2017 und 10,4%-Wechsel für einen Wert $245 Mio mit Fälligkeit 1999 für insgesamt $529 Mio.

Die Chrysler Financial Corporation bilanziert ein Rekordnettoverdienst für das Jahr 1997 von $419 Mio, eine Verbesserung von $43 Mio über den $376 Mio für das Kalenderjahr 1996.

Besondere Posten

Zusätzlich zu den Beeinträchtigungen durch die Erstausgabe von Dollar/Thrifty-Aktien im vierten Quartal 1997 spiegeln die Nettogewinne für das Kalenderjahr 1997 den ungünstigen Einfluß eines 29tägigen Streikes wieder, der die Gewinne um geschätzte $364 Mio reduzierte ($590 Mio vor Steuern) unter Einbeziehung einer teilweisen Wiederherstellung von Produktionsverlusten nach dem Streik, und enthält Aufwendungen von $25 Mio ($41 Mio vor Steuern) für Kosten, die in dem Zusammenhang der Entscheidung, die Marke Eagle von Chrysler zum Ende des Modelljahres 1998 einzustellen, anfielen.

Die Nettogewinne des vierten Quartals 1996 beinhalten einen außerordentlichen Verlust nach Steuern von $191 Mio im Zusammenhang mit der Tilgung einer $550 Mio-Verbindlichkeit, Kosten in Höhe von $51 Mio ($77 Mio vor Steuern) für die Abschreibung einer Investition von Chrysler in Pentastar Electronics, $31 Mio ($50 Mio vor Steuern) für Kosten im Zusammenhang mit der Auszahlung von Pauschalruhegeldern aufgrund des UAW-Vertrages von 1996 sowie $6 Mio ($9 Mio vor Steuern) für ein Vorruhestandsprogramm auf freiwilliger Basis, das im dritten Quartal 1996 eingerichtet wurde.

Zusätzlich zu den besonderen Posten im vierten Quartal 1996 beinhalten die Nettogewinne für das Kalenderjahr 1996 überdies eine Ausgabe über $100 Mio ($65 Mio vor Steuern) für die Abschreibung einer Investition von Chrysler in Thrifty Rent-A-Car-System, eine Aufwendung über $55 Mio ($88 Mio vor Steuern) im dritten Quartal für Ausgaben im Zusammenhang mit dem Vorruhestandsprogramm sowie einen Gewinn von $87 Mio ($101 Mio vor Steuern) im Zusammenhang mit der Veräußerung von Electrospace Systems und Chrysler Technology Airborne Systems.

4.Qtl.'97 4.Qtl.'96 1997 1996

Einnahmen Gesamt (Mrd) $17,5 $16,2 $61,1 $61,4

Einnahmen vor Steuern
ohne Besondere Posten (Mio) $1.219 $1.727 $5.091 $6.280

Besondere Posten (Mio) 97 (136) (534) (188)

Gewinn vor Steuern
inkl. Besondere Posten (Mio) $1.316 $1.591 $4.557 $6.092

Reingewinn ohne
Besondere Posten (Mio) $792 $1.086 $3.134
$3.876

Besondere Posten (Mio) 60 (279) (329) (347)

Reingewinn inkl.
Besondere Posten (Mio) $852 $807 $2.805
$3.529

Reingewinn pro Stammaktie*
ohne Besondere Posten

Grundwert $1,21 $1,53 $4,64 $5,30

Verwässert $1,19 $1,51 $4,57
$5,21

Reingewinn pro Aktie
inkl. Besondere Posten*

Grundwert $1,30 $1,14 $4,15 $4,83

Verwässert $1,28 $1,12 $4,09
$4,74

* Alle früheren Zeiträume sind neu berechnet worden, um die Annahme des *Statement of Financial Accounting Standards" (SFAS) Nr. 128 *Gewinn pro Aktie) zu reflektieren. SFAS 128 ersetzt die Präsentation des Gewinn pro Aktie, Primär und dem Voll verwässerten Gewinn pro Aktie durch die Darstellung des Gewinn pro Aktie im Grundwert und Gewinn pro Aktie, Verwässert. Der Gewinn pro Aktie im Grundwert schließt die mögliche Verwässerung einer Aktie aus und wird auf der Basis der durchschnittlich-gewichteten Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien errechnet; der Gewinn pro Aktie, Verwässert, spiegelt die mögliche Verwässerung von Wertpapieren wieder, die an den Gewinnen Anteil haben können. Die Annahme dieses neuen Berechnungsstandards hatte keinen materiellen Effekt auf die von Chrysler bilanzierten Summen über den Gewinn pro Aktie.

4.Qtl.'97 4.Qtl.'96 1997 1996

Ausgeschüttete Dividenden
pro Stammaktie $0,40 $0,40 $1,60 $1,40

Werksauslieferungen
weltweit 761.933 753.326 2.886.981 2.958.800

Stückzahl (inkl. Firmenwagen)
im Handel, USA und
Kanada zusammen 623.107 626.879 2.559.950 2.690.340

Marktanteil Pkw und Truck
USA und Kanada zusammen 15,3% 16,1% 15,1%
16,1%

Durchschnittliche Leistungsprämie im US-Einzel-
handel pro Fahrzeug $1.185 $660 $1.010
$655

Liquide Mittel, Geldmarktpapiere
und marktfähige Sicherheiten am Ende
des Zeitraums (Mio)

konsolidiert -- -- $7.848
$7.752

Automobil -- -- $7.075
$6.947

Anteile für die Berechnung des
Gewinns pro Aktie (Mio)*

Grundwert 654,3 708,5 675,5
730,3

Verwässert 663,3 721,1 685,3
743,8

Im Umlauf befindliche Stammaktien
am Ende des Zeitraums (Mio) -- -- 648,4
702,6

* Alle früheren Zeiträume sind neu berechnet worden, um die Annahme des *Statement of Financial Accounting Standards" (SFAS) Nr. 128 *Gewinn pro Aktie" zu reflektieren. SFAS 128 ersetzt die Präsentation des Primären Gewinn pro Aktie und dem Voll verwässerten Gewinn pro Aktie durch die Darstellung des Gewinn pro Aktie im Grundwert und Gewinn pro Aktie, Verwässert. Der Gewinn pro Aktie im Grundwert schließt die mögliche Verwässerung einer Aktie aus und wird auf der Basis der durchschnittlich-gewichteten Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien errechnet; der Gewinn pro Aktie, Verwässert, spiegelt die mögliche Verwässerung von Wertpapieren wieder, die an den Gewinnen Anteil haben können. Die Annahme dieses neuen Berechnungsstandards hatte keinen materiellen Effekt auf die von Chrysler bilanzierten Summen des Gewinns pro Aktie.

ots-Originaltext: Chrysler Corporation
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