Ziel der Pröll-Prokop-Jobinitiative wird übertroffen

Pröll: 13 Maßnahmen greifen bereits

St.Pölten (NLK) - Das Ziel der Pröll-Prokop-Jobinitiative, nämlich innerhalb eines Jahres 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen, werde nicht nur erreicht, sondern sogar deutlich übertroffen werden. Dieser begründeten Hoffnung gab Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ" Ausdruck. "Wir können das Ergebnis noch wesentlich verbessern, wenn unsere Forderung erfüllt wird, daß wir höhere Beiträge aus dem Europäischen Sozialfonds vom Sozialministerium und vom Arbeitsmarktservice bekommen. An Ideen fehlt es uns
wirklich nicht. Zusätzliche Job-Projekte können wir vor allem bei der Kinderbetreuung, in der Haushaltshilfe, in der Umwelt
schaffen."

Die Pröll-Prokop-Jobinitiative bestehe aus 13 Maßnahmen für spezielle Bevölkerungsgruppen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben, etwa für Frauen, Jugendliche und ältere Arbeitnehmer. Seit Herbst hätten durch diese Initiative 500 Menschen einen neuen Job gefunden, betonte der Landeshauptmann.

Durch den Telefitkurs hätten bisher zum Beispiel 17 Absolventinnen den Wiedereinstieg zu einem Telearbeitsprozeß geschafft. Durch die Aktion Flying Nannies – hier geht es um arbeitslose Kindergärtnerinnen, die als Babysitter vermittelt werden – wären bereits 30 Frauen vermittelt worden. Die Lehrerbörse (arbeitslose Junglehrer werden für gemeinnützige Tätigkeiten verliehen) habe schon 140 Menschen die Rückkehr in den Arbeitsprozeß ermöglicht. Und bei der Initiative 50 für die älteren Arbeitnehmer hätten bereits 200 wiederum Arbeit gefunden. Dazu komme, daß das Land 60 Lehrlinge aufgenommen hat.

Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt beurteilt Pröll für Niederösterreich optimistisch. "Wir haben im Jahresschnitt im Vorjahr um 5.000 Menschen mehr beschäftigt als 1996. Wir liegen damit über dem österreichischen Schnitt. Für 1998 sagen uns die Experten einen weiteren Anstieg der Gesamtbeschäftigung und einen Rückgang an Arbeitslosen voraus."

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