Schittenhelm: Halbierung des Bundesheeres ist weiterer Beweis der völlig falschen SP-Beschäftigungspolitik

Niederösterreich, 24.1.1998 (NÖI) Die Idee von SP-Kostelka, den Personalstand unseres Bundesheeres zu halbieren, beweist einmal
mehr die völlig falsche Beschäftigungspolitik der Sozialdemokraten. So würde dies, neben der Gefährdung der Sicherheit unseres Landes, allein in Niederösterreich den Verlust von 5000 Arbeitsplätzen bedeuten. Es kann nicht sein, daß strukturelle Änderungen immer in Zusammenhang mit Einsparungen beim Personal stattfinden, erklärte LAbg. Dorothea Schittenhelm.****

Die Idee Kostelkas, die im übrigen absolut nichts mit Bundesminister Dr. Werner Fasslabend zu tun hat, hat die Bevölkerung und das Bundesheerpersonal total verunsichert. Eine wirkliche Klarstellung in dieser Sache wäre daher sehr angebracht. Es darf nicht sein, daß der Sparstift auf Kosten tausender Arbeitsplätze und auf Kosten der Sicherheit unseres Landes angesetzt wird. So haben sich die Sozialdemokraten mit ihren Einsparungsideen bei der Gendarmerie bereits klar deklariert. Eine Wiederholung dieser gefährlichen Ideen beim Bundesheer muß daher ein Ende haben. Der Ankünder Höger ist daher aufgefordert diesen Ideen seiner Bundesgenossen entschieden entgegenzutreten. Aber
bitte nicht mit leeren Ankündigungen, sondern mit tatsächlichen Taten, betonte Schittenhelm.

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