Grüner Protest gegen NÖ-Landwirtschaftskammer in Sachen Rodeaktion hält an.

Weinzinger: "Fehlgeleitete Finanzmittel der LWK."

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der Haltung der NÖ-Landwirtschaftskammer bei der geförderten Rodeaktion im Obstbau übte heute erneut die Grün-Kandidatin für die NÖ-Landtagswahlen, Brigid Weinzinger. "Der Kahlschlag im Obstgarten kann keine Lösung sein. Anstatt Rodungen zu fördern, sollte sich die Landwirtschaftskammer auf Investitonen zur Erhaltung der genetischen Vielfalt bei den Obstsorten konzentrieren," fordert Weinzinger und bezeichnet die Förderung als "fehlgeleitete Finanzmittel".

Für die - von den Grünen bereits mehrfach kritisierte - Rodeaktion haben sich inzwischen laut LWK rund 20 Betriebe gemeldet. "Das würde eine Finanzspritze von bis zu 1,5 Millionen Schilling bedeuten," stellt Weinzinger fest.

"Anstatt Bauern mit Rodeprämien zu ködern, sollte die Landwirtschaftskammer lieber ein Programm zur Erhaltung alter Obstsorten und zur biologischen Bewirtschaftung im Obstanbaubereich erstellen sowie den Aufbau der verarbeitenden Obstindustrie verstärkt fördern", fordert Weinzinger weiter. Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ortet die Grünpolitikerin auch in der Veredelung landwirtschaftlicher Produkte.

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