Gemeinnützige forcieren Finanzierungsberatung

Mehr Sicherheit für die Kunden durch optimalen

Wien (OTS) - Finanzierungs-Mix =

Eine Ausweitung des Dienstleistungsangebotes der
Gemeinnützigen in den Bereich der Finanzierungsberatung kündigte heute Mag. Karl Wurm, Obmann des Dachverbandes der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, an.

In Zukunft werden die Gemeinnützigen in ihren Beratungsgesprächen mit den Kunden verstärkt Informationen über die optimale Finanzierung der für Miete oder Kauf einer Wohnung eforderlichen Eigenmittel anbieten. Zielsetzung ist dabei ein Mehr an Sicherheit für die Wohnungsinteressenten. "Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Möglichkeiten des Kunden wird es darum gehen", umriß Wurm die Beratungsinhalte, "aus den vielfältigen und für die Leute nicht immer zu überblickenden Finanzierungsinstrumentarien einen maßgeschneiderten, optimalen Finanzierungsmix zu bilden. Der Kunde muß präzise über die zu erwartenden finanziellen Belastungen, die Rückzahlungsmodalitäten, informiert werden und darf erwarten, daß für ihn die kostengünstigste Finanzierungsvariante zusammengestellt wird".

Mit einem "Anstoß" zu dieser Dienstleistungs-Offensive der GBV gibt die nun eröffnete Möglichkeit, Geld der Bausparkassen für Bau-und Grundkostenbeiträge im mehrgeschossigen Mietwohnbau heranzuziehen. Dadurch wird die bisher zur Verfügung stehende Finanzierungspalette für die von den Wohnungsnutzern aufzubringenden Eigenmittel im Mietwohnungsbereich - Eigenmittelersatzdarlehen der Länder, spezielle Wohnbaukredite der Banken, Darlehen von Arbeiterkammer etc. - um ein interessantes Produkt erweitert. "Stehen doch mit den Bausparkassen-Darlehen nicht nur zinsengünstige Mittel bereit, betonte Karl Wurm, "sondern sie erfüllen auch die für die Kunden so wichtige Forderung nach einem langfristig gesicherten Zinsniveau".

Den Start des neuen Miteinander von Bausparkassen und den Gemeinnützigen macht eine Zusammenarbeit der in Wien ansässigen gemeinnützigen Bauvereinigungen Gewog und Neue Heimat mit der S-Bausparkasse, die am 22. 1. in einer Pressekonferenz von S-Generaldirektor Josef Rapp und dem Chef der beiden genannten GBV, Karl Wurm, vorgestellt wurde.

"Im Hinblick darauf, für die Kunden ein optimales Finanzierungspaket schnüren zu können wird es aber auch notwendig sein", deponierte Wurm einen Wunsch der GBV, "die Preisbestimmung bei nachträglicher Übertragung von Mietwohnungen in das Eigentum - der sogenannten Mietkauf-Wohnung - zu vereinfachen". Nach dem Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz ist es heute bei jeder "Kaufanfrage" notwendig, daß vom Gericht der Kaufpreis festgestellt wird. Wurm plädiert daher für eine Änderung des WGG auf eine "einfachere Formel zur Festlegung eines Fixpreises, auf den sich der Kunde langfristig einstellen kann."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Verband gemeinnütziger
Bauvereinigungen
Pressestelle/ Dr. Alfred Früh
Tel: 505 58 24/26 DW

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS