Zahlreiche Verkehrsbehinderungen auf Niederösterreichs Straßen

Disziplinlosigkeit sorgte für Verkehrschaos auf der A 21

St.Pölten (NLK) - Neuschnee bis in die Niederungen sorgen
derzeit auf Nieder-österreichs Straßen für zahlreiche Verkehrsbehinderungen. Betroffen sind vor allem das Alpenvorland, das Waldviertel und der Zentralraum Niederösterreichs sowie die A 21 Außenringautobahn. Die Situation auf den Straßen entspannt sich zusehends, nicht zuletzt aufgrund der Dauereinsätze des NÖ Straßendienstes, der seit den gest-rigen Abendstunden mit allem verfügbaren Personal und Gerät Räum- und Streuein-sätze fährt.

Massive Kritik üben die Verantwortlichen des NÖ Straßendienstes an der Disziplin-losigkeit von Lkw-Fahrern, die die Hauptschuld am Verkehrschaos tragen. Denn trotz der Kettenpflicht auf der Außenringautobahn hat sich praktisch niemand daran gehal-ten, so der Straßenmeister in Alland, Michael Reidinger.

Die aktuelle Situation: Die A 21 Außenringautobahn, die
aufgrund hängengebliebe-ner Lkw seit den Nachtstunden gesperrt
ist, ist demnächst wieder befahrbar. Seit Stunden sind hier auch zusätzliche Räumfahrzeuge der Straßenmeisterei St.Pölten und Baden-Oeynhausen sowie Bergepanzer des Bundesheeres im Einsatz, um die Autobahn wieder befahrbar zu machen. Auch Kräfte der Gendarmerie, Feuerwehr und des Roten Kreuzes sind im Einsatz. Die Sperre der A 1 Westautobahn im Bereich Altlengbach und St.Christophen in Fahrtrichtung Salzburg wurde bereits aufgehoben. Kettenpflicht für alle Fahrzeuge besteht derzeit auf der
Hainfelder Straße B 18, auf der Mariazeller Straße B 20, auf der Gutensteiner Straße B 21 über Ochsattel und Gschaid, auf der Puchenstubener Straße B 28 ab St.Anton an der Jeßnitz, auf der Zellerrain Straße B 71. Für Lkw besteht Kettenpflicht auf der Pielachtal Straße B 39 ab Frankenfels, auf der Gmünder Straße B 41 im Raum Karlstift und Ottenschlag.

Eine Bewährungsprobe bedeutete der Wintereinbruch auch für die Wiesel-Busse. Alle Linien waren heute früh in Betrieb, die Busse aus dem Waldviertel und aus dem Tullner Raum kamen praktisch pünktlich in der Landeshauptstadt an. Die Linien aus dem Süden, die normalerweise über die Außenringautobahn führen, wurden über die Bundesstraße 18 umgeleitet, was selbstverständlich zu Verspätungen führte. Nicht gravierende Verspätungen gab es auch für Busse aus Wien.

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